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Fledermausschutz in Thüringen

Fledermausschutz in Thüringen

Viele Fledermausarten sind vom Aussterben bedroht und stehen auf der Roten Liste. Thüringen engagiert sich insbesondere für den Schutz der Fledermausart Kleine Hufeisennase, die bundesweit vom Aussterben bedroht ist und in Thüringen verbreitet ist.

„Mit der Gründung der Stiftung Fledermausschutz werden in Thüringen neue Wege im ehrenamtlichen Naturschutz beschritten. Das Beispiel zeigt, dass sich die Bürger aktiv für den Arten- und Naturschutz engagieren“, sagte Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz heute zur Auftaktveranstaltung der neuen Stiftung im Kloster Donndorf. Viele Fledermausarten sind vom Aussterben bedroht und stehen auf der Roten Liste. Thüringen engagiert sich insbesondere für den Schutz der Fledermausart Kleine Hufeisennase, die bundesweit vom Aussterben bedroht ist und in Thüringen verbreitet ist.
„Die gute Zusammenarbeit zwischen behördlichem und ehrenamtlichem Fledermausschutz soll fortgesetzt werden“, so Minister Reinholz. Besonders erfolgreich ist die „Aktion Fledermausfreundlich“. Thüringer Bürger, die sich für den Erhalt von Fledermausquartieren einsetzen, werden mit einer Plakette ausgezeichnet. Inzwischen wurden über 900 Plaketten vergeben. Minister Reinholz ist in diesem Jahr Schirmherr der Aktion, die mittlerweile in fast allen Bundesländern übernommen wurde.
Hintergrund:
Die Stiftung Fledermaus wurde im Jahr 2009 als rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Erfurt anerkannt. Stifterin ist die Interessengemeinschaft Fledermausschutz und -forschung Thüringen e.V. Seit 16 Jahren ist der Fachverband, in dem sich alle ehrenamtlichen Fledermausschützer Thüringens versammelt haben, ein verlässlicher Partner des Thüringer Umweltministeriums.
Das Stiftungskapital beträgt 25.000 Euro. Davon sind 5.000 Euro das Preisgeld des 1. Thüringer Naturschutzpreises, welchen die Interessengemeinschaft im Dezember 2008 erhalten hat.
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