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2. Platz)

Finnland ist Waldarbeits-Weltmeister

Finnland hat sich im weißrussischen Raubichi, nahe der Hauptstadt Minsk, bei der 30. Waldarbeits-Weltmeisterschaft vom 23. 27. August den Weltmeistertitel vor Russland auf dem zweiten und Weißrussland auf dem dritten Platz geholt. Die deutsche Mannschaft, die 2008 im heimischen Tripsdrill Weltmeister, 2010 in Kroatien aber nur auf Platz 14 kam, erreichte diesmal Rang 7, Österreich kam nach dem Weltmeistertitel in Kroatien heuer auf Rang 9. Die Teams aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein hatten im Vorfeld kooperiert und zum Beispiel ihr Gerät gemeinsam transportiert. Das deutsche oder eigentlich bayerische Team aus Gerhard Briechle, Marco Trabert und Dirk Schmidt holte mit Top-Leistungen in der Entastung (Briechle) und beim Kombi-Schnitt (Trabert) jeweils mit neuem Weltrekord die 1. Plätze sowie einen 2. Platz beim Kettenwechsel (Briechle, der hier seit 2010 den Weltrekord hält). Doch reichte es in den übrigen Disziplinen besonders in der Zielfällung in einem 4 ha großen Kiefernbestand bei zudem schwierigen Windbedingungen, was sich auch auf die Mannschaftswertung auswirkte selten für die Top 20. Damit erreichte Marco Trabert in der Einzel-Gesamtwertung Platz 20, Dirk Schmidt wurde 23. und Gerhard Briechle 43. unter 110 Teilnehmern aus 28 Nationen. In der U24-Klasse schaffte Florian Huster aus Sachsen es dank einer ausgeglichen guten Leistung auf Rang 6 der Gesamtwertung. Besonders die Vize-Weltmeisterschaft beim Entasten verhalf ihm dazu, doch blieb Huster auch in den übrigen Disziplinen auf Tuchfühlung mit der Spitzengruppe.
Medaille auch für Polen
Erstmals in der Geschichte der Waldarbeits-Weltmeisterschaft ging eine der Medaillen an einen Polen, nämlich an Adam Wawrzak, der sich in der Disziplin Fällung die Weltmeisterschaft in der Juniorenklasse sicherte. Wawrzak: „Bei der WM in Weißrussland trat eine polnische Mannschaft an, die sich im Kampf mit den Besten erproben sollte. Wir wollten Erfahrungen sammeln und uns so gut wie möglich präsentieren. Wir waren Debütanten bei einer so großen Veranstaltung und in einer so starken Konkurrenz. Von diesem Blickpunkt aus gesehen können wir mit unserem professionellen Auftreten und unseren gezeigten Leistungen sehr zufrieden sein. Die ganze Mannschaft freute sich darüber, dass wir mit einer Goldmedaille zurückkehrten. In einem solchen Team mitzuwirken, macht wirklich Spaß.“
M. Wick/IALC/Red/Compress, SPL, Witold Lasica
Siegerehrung im Kombischnitt (v. l.): Andron Anatolij (Weißrussland 2. Platz) Weltmeister Marco Trabert

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