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Finnland: Kein Kartellrechts-Vergehen

Das Berufungsgericht in Helsinki wies eine Klage wegen Kartellrechts-Vergehen gegen die finnischen Holzkonzerne Metsä, Stora Enso und UPM-Kymmene zurück. Die Schadensersatzansprüche beliefen sich auf 125 Mio. €.

Geklagt hatten die finnischen Staatsforste Metsähallitus, welches für die Verwaltung von einem Drittel der finnischen Staatsfläche verantwortlich ist. Klagegrund war das Verhalten der Großkonzerne Metsä, Stora Enso und UPM-Kymmene auf dem Holzmarkt in den Jahren 1997 bis 2004. Metsähallitus stellte gesamtschuldnerische Schadenersatzansprüche in Höhe von 124,9 Mio. €. In seinem Urteil wies das Berufungsgericht die erhobenen Ansprüche zurück und verurteilte Matsähallitus zum Prozesskosten-Ersatz.

Mit dem Urteil kam das Gericht in Helsinki zu dem Schluss, dass das Verhalten der Unternehmen sich in den genannten Jahren nicht nachweislich auf die Holzpreise ausgewirkt hat.

holzkurier.com

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