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Finnland: Holz verarbeitende Industrie im 1. Quartal

Das 1. Quartal 2014 stand für die finnische Holzindustrie im Zeichen der Erholung. Das gilt sowohl für die Exportsituation als auch für die Produktion. Die Ankündigung einer Großinvestition von UPM am Standort Kymi passt ins Bild, analysiert Timo Jaatinen, Direktor des finnischen Holzindustrieverbandes.
Die Papierproduktion lag im 1. Quartal 2014 am Vorjahresniveau von 2,7 Mio. t. Print- und Schreibpapier nimmt davon einen Anteil von 1,6 Mio. t ein. Bei Magazinpapier gab es einen Anstieg um 3,2 % im Jahresvergleich. Grafische Papiere gaben produktionsmäßig um 2,2 % nach. Zu berücksichtigen ist dabei, dass es im 1. Quartal 2013 einen 20-%igen Produktionsanstieg gab – auf diesem höheren Level stabilisierte sich nun der Ausstoß.
Die finnische Zellstoffproduktion legte um 1,2 % zu, die Zellstoffexporte gleich um 10 %. Im Verband freut man sich außerdem über steigende Preise seit dem Herbst 2012.
Die finnische Holzindustrie kaufte im 1. Quartal dieses Jahres 8,5 Mio. Fm Rundholz. Das ist um 25 % mehr als im Vorjahr. Der Industrieholzeinkauf legte von 3,9 auf 4,3 Mio. Fm zu. Der Rundholzpreis blieb laut finnischem Holzindustrieverband konstant.
Für Schnittholz und weiterverarbeitete Produkte sieht man in Finnland eine Bedarfserholung in einigen europäischen Ländern, während die vorjährige Bedarfsexplosion in Asien etwas nachließ. Der Binnenbedarf sei aufgrund der schwachen Baukonjunktur gering. 2,7 Mio. m³ (+5 %) Holzprodukte wurden im 1. Quartal 2014 erzeugt. Die Sperrholzproduktion summierte sich auf 310.000 m³, das sind 15 % mehr als im Vorjahr.
timber-online.net

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