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European Forest Institute veröffentlicht Dokumentarfilm

Der 22-minütige Dokumentarfilm des European Forest Institute wurde u. a. für die Grand Prix-Auszeichnung des Life Science Film Festivals in Prag nominiert. Der Titel lautet: „Wald verantwortungsvoll nutzen: der integrative Ansatz“.

Im Dokumentarfilm „Wald verantwortungsvoll nutzen: der integrative Ansatz“ nehmen Wissenschaftler und Praktiker zur Waldbewirtschaftung, Waldschutzgebieten und der Waldbiodiversität aus ihrer Perspektive Stellung. Es wird erläutert, warum sogenannte Baummikrohabitate als Lebensraum für verschiedene Waldlebewesen wichtig sind. Weiter wird die Rolle, die alte Wälder, Totholz und Störungen in der Waldentwicklung spielen beleuchtet. Auch der Einfluss historischer Waldnutzungen auf das heutige Waldbild wird erörtert. Dabei werden Ökosystemleistungen der Wälder (z. B. Wasserversorgung, Erholung und Holzproduktion) miteinbezogen. Leider geht der Film dabei mit keinem Wort auf die Rolle der Waldbesitzer ein.

European Forest Institute setzt Wald in Szene

Der Film zeigt verschiedenste Waldbilder von Schweden bis Spanien, präsentiert eindrucksvolle  Waldlandschaften und enthüllt faszinierende Details. Die Autoren Andreas Schuck und Daniel Kraus stellen mit ihrem Film die durchaus kritische Frage: Wie können wir unsere Wälder in Europa verantwortungsbewusst nutzen, um zu garantieren, dass sie uns auch in Zukunft alles bieten, was wir jetzt und für die kommenden Generationen schätzen?

Der Film „Wald verantwortungsvoll nutzen: der integrative Ansatz“ ist im Rahmen eines vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderten Projektes entstanden. In dem Projekt ging es darum, integrative Waldbewirtschaftungskonzepte, die Naturschutz- und Nachhaltigkeitsziele als wesentliche Ziele der Waldbewirtschaftung miteinander in Einklang bringen, in einem europäischen Netzwerk zu vereinen. Der Film ist online verfügbar.

European Forest Institute/Red.

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