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Fichten nahe der Thülsfelder Talsperre müssen weichen

Um eine standortgerechte Bepflanzung mit Eichen und Buchen zu ermöglichen, rückt in einem Fichtenwald südlich der Thülsfelder Talsperre im Oldenburger Münsterland in den kommenden Wochen schweres Gerät an. Die vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) koordinierte Entnahme-Maßnahme dient nicht zuletzt der Borkenkäfer-Prävention im Umfeld der Talsperre.

Eine rund 1 ha große Fichtenwald-Fläche wird in den kommenden Wochen weitgehend abgeholzt. Die Fläche befindet sich im Süden der Talsperre zwischen der „Großen Tredde“ und dem „Dreibrücken Damm“.

Bäume fällen für den Naturschutz

Hintergrund der Aktion, bei der ein Vollernter und anderes Großgerät zum Einsatz kommen, ist die Beseitigung standortfremder Gehölze im Zusammenhang mit der allgemeinen Borkenkäferproblematik: Die Nadelgehölze waren vor allem durch die ungewöhnliche Trockenheit der letzten beiden Jahre stark geschwächt.

„Die Abholzung der Fichten erfolgt in enger Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Cloppenburg und auf ausdrückliches Anraten des örtlichen Försters“, betont Ralf Jaspers, Dezernent in der NLWKN-Betriebsstelle Cloppenburg. Das Land Niedersachsen ist Betreiber der Thülsfelder Talsperre und Flächeneigentümer des betroffenen Areals. Der abgeholzte Bereich soll noch im Frühjahr, spätestens aber im Herbst 2020 mit standortgerechten Eichen und Buchen bepflanzt werden.

Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz

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