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Nach Angaben des Umweltbundesamtes werden die Hälfte aller der Natur in entnommenen Rohstoffe als Baumaterial genutzt – viel geringer ist die Holznutzung.

Fertighäuser aus Holz schonen endliche Ressourcen

Nach Angaben des Umweltbundesamtes werden rund die Hälfte aller der Natur in Deutschland entnommenen 1.041 Mio. t an Rohstoffen (Stand 2015) als Baumaterialien wie etwa Kiese, Sande, gebrochene Natursteine oder Kalkstein genutzt. Sehr viel geringer ist die aktuelle Nutzung an Holz.

Schon immer wurde Holz genutzt, um daraus etwas zu bauen: Historische Schiffe, Brücken und Kirchen sind bis heute Zeugnisse der Stabilität und Langlebigkeit von Holz, ebenso wie unzählige alte Fachwerkhäuser, Möbel und vieles mehr. „Doch nicht nur bautechnisch weiß Holz zu überzeugen, auch als Klimaschützer erfüllt das Naturmaterial wichtige Funktionen. Grundvoraussetzung sind eine nachhaltige Forstwirtschaft und die umweltbewusste und ressourcenschonende Verwendung und Verarbeitung, so wie sie im Holz-Fertigbau heute Standard ist“, sagt Achim Hannott, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF).

Das Naturmaterial Holz schont endliche Ressourcen

Wald ist Lebensraum, stabiles Ökosystem und Quelle für nachwachsenden Rohstoff. Moderne Forstwirtschaft sichert dabei den Bestand und das Ökosystem Wald. Die Verwendung des nachwachsenden Naturmaterials Holz schont endliche Ressourcen, spart Energie in Erzeugung sowie Gebrauch und trägt dazu bei, die Zukunft unseres Planeten zu sichern. Im Gegensatz zu vielen mineralischen und metallischen Baumaterialien beinhalten Holzprodukte meist deutlich weniger „graue Energie“ – das ist die Energie, die für die Herstellung, den Transport, die Lagerung, den Verkauf und die Entsorgung aufgewendet werden muss.

Nach Angaben des Umweltbundesamtes werden rund die Hälfte aller der Natur in Deutschland entnommenen 1.041 Mio. t an Rohstoffen (Stand 2015) als Baumaterialien wie etwa Kiese, Sande, gebrochene Natursteine oder Kalkstein genutzt. Sehr viel geringer ist die aktuelle Nutzung an Holz. Dabei wächst Holz nach, erzeugt bei diesem Prozess wichtigen Sauerstoff und lagert Kohlenstoff ein. Außerdem kommen Holzbauteile in modernen Gebäudestrukturen ohne Holzschutzmittel aus. Hölzerne Restprodukte können daher in den Stoffkreislauf zurückgegeben oder aber zu Holzwerkstoffen, Hackschnitzeln oder Papier weiterverarbeitet werden. „An den Verhältnissen erkennt man deutlich, dass eine Neuorientierung hin zu nachwachsenden Rohstoffen wie Holz unumgänglich ist. Zumal Holz-Fertighäuser Baufamilien auch entscheidende Vorteile hinsichtlich des spürbaren Wohnkomforts und den laufenden Energiekosten bieten“, sagt Hannott.

Bauen mit Holz heißt ökologisch zu bauen

Häuser in Holzbauweise erzielen durch dünnere Wände teils deutlich mehr Wohnfläche und besitzen dennoch ein sehr gutes Dämmvermögen. Die Fähigkeit des Holzes zur Aufnahme und Abgabe von Wasserdampf bewirkt in Fertighäusern außerdem ein ausgeglichenes Raumklima. Bauen mit Holz heißt ökologisch zu bauen. Und Holz wirkt positiv auf den Bewohner in körperlicher, geistiger, seelischer und sozialer Hinsicht.

Häuser aus Holz erreichen eine hohe ökologische Qualität. Foto: BDF/Beilharz

Im Holzhaus lebt es sich behaglich, denn Holz ist natürlich, lebendig, warm und abwechslungsreich: Es fördert mit seiner optischen und haptischen Vielfalt die sinnliche Wahrnehmung und schafft ein angenehmes und gesundes Raumklima. Die energieeffiziente Gebäudehülle eines Holzhauses ergibt einen niedrigen Wärmebedarf des Wohngebäudes und reduziert damit die Energiekosten für die Bewohner. „Häuser aus Holz erreichen alles in allem eine hohe ökologische Qualität“, bilanziert der BDF-Geschäftsführer.

Red./Quelle: Bundesverband Deutscher Fertigbau

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