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FDP: Geld aus Absatzfonds für Land- und Forstwirtschaft

Zu dem Kabinettsentwurf über die Abwicklung der beiden Absatzfonds für die Land- und Forstwirtschaft erklärt die agrarpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan:
Für die FDP dürfen eventuell verbleibende Vermögen nach Abwicklung der beiden Absatzfonds aus Gründen des Vertrauensschutzes der Beitragszahler nicht einfach in den allgemeinen Bundeshaushalt fließen. Schließlich wurden die Gelder von den beteiligten Verbänden und Unternehmen der Land- und Ernährungswirtschaft sowie der Holz- und Forstwirtschaft bereitgestellt. Die FDP teilt deshalb die vom Deutschen Forstwirtschaftsrat und anderen betroffenen Verbänden vorgetragene Kritik.

Ursprünglich waren die Mittel dazu gedacht, die Land- und Forstwirtschaft zu unterstützen und Marktchancen zu verbessern. Die FDP fordert, die Möglichkeit einer zweckgebundenen, effizienten Förderung dieser Wirtschaftsbereiche mit den verbleibenden Geldern zu prüfen. Denkbar wäre zum Beispiel, Markt- und Anwendungsforschung durch eine Stiftung zu fördern. Im Hinblick auf den Klimawandel und einen nachhaltige Wirtschaftsweise gibt es noch erhebliches Innovationspotenzial, das es zu erschließen gilt. Um verstärkt den wichtigsten nachwachsenden Rohstoff Holz zu nutzen, oder unsere Land- und Ernährungswirtschaft auf dem Weg in eine verbraucherfreundliche und klimaschonende Zukunft zu stärken, wären die restlichen Gelder dort bestens angelegt.

 

 

Zum Thema: forstpraxis.de-Meldung vom DHWR

 
Dr. Christel Happach-Kasan MdB

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