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FDir. Ewald Elsäßer 60

FDir. Ewald Elsäßer 60

Im Oktober 2009 feierte Leitender Forstdirektor Ewald Elsäßer, Leiter der unteren Forstbehörde des Landratsamts Ortenau, seinen 60. Geburtstag. Elsäßer studierte nach dem Abitur 1969 in Freiburg Forstwissenschaften. Nach dem Referendariat und der Übernahme in den Landesdienst 1976 war Ewald Elsäßer zunächst als Forsteinrichter im Bereich der FD Freiburg tätig. 1980 wurde er Referent in der dortigen Abteilung Forstpolitik, wo er viele Jahre enger Mitarbeiter von Forstpräsident Lauterwasser war. Nach kurzzeitiger Tätigkeit als stellvertretender Forstamtsleiter in Rottweil wurde er 1986 zum Leiter des Forstamts Gengenbach und in Personalunion zum Leiter des Forstlichen Ausbildungszentrums Mattenhof bestellt.

Durch die miteinander verbundenen Leitungsfunktionen konnte er die Erfahrungen aus der praktischen forstbetrieblichen Arbeit direkt in die schulische, überbetriebliche Ausbildung der Forstwirte einbringen. In seine Zeit fallen wichtige Weiterentwicklungen der Berufsausbildung zum Forstwirt wie die Stärkung des eigenverantwortlichen Handelns oder die Übernahme moderner Lehr-, Lern- und Prüfungsmethoden. Durch die Mitarbeit im Arbeitsausschuss „Forstliche Bildungsstätten“ beim Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) hat er Impulse für die Forstwirtausbildung bundesweit einbringen, aber auch aufnehmen können.

Zur Bewältigung der Folgen des Orkans „Lothar“ 1999 mit über 700 00 Fm Schadholz im Forstbezirk hat er beispielhaft eine waldbesitzübergreifende Solidargemeinschaft initiiert und umgesetzt.

Im Zuge der Verwaltungsreform 2005 wurde Elsäßer die Leitung der unteren Forstbehörde im Landratsamt des Ortenaukreises übertragen – eine der größten neuen Organisationseinheiten im Land, entstanden aus 10 ehemaligen staatlichen Forstämtern.

Freunde und Kollegen wünschen Ewald Elsäßer alles Gute für die Zukunft, vor allem auch Zeit für die sportlichen Aktivitäten. Diese sollen ihm weiterhin die Kraft geben, um sich über die umfangreichen beruflichen Aktivitäten hinaus auch weiterhin ehrenamtlich engagieren zu können.

Meinrad Joos

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