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Familienbetriebe Land und Forst zum Waldgipfel NRW

Die Familienbetriebe Land und Forst NRW begrüßen die Ankündigung von NRW-Umweltministerin Heinen-Esser, sich für eine Honorierung der Ökosystemleistungen des Waldes einzusetzen.

Hierzu will sie die Idee einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe an Bundesforstministerin Klöckner herantragen. Zuvor hatte sich auch Ministerpräsident Laschet für den Gedanken einer CO₂-Prämie stark gemacht.

Dazu der Vorsitzende der Familienbetriebe Land und Forst, Max von Elverfeldt: „Ein klimaangepasster Waldumbau erfordert einen langen Atem und bedarf einer verlässlichen Partnerschaft zwischen Waldeigentümern und Gesellschaft. Wenn die öffentliche Hand die Kohlenstoffsenke des Waldes bereits in internationalen Konventionen in die Klimaleistungen der Bundesrepublik einpreist, muss diese auch entsprechend vergütet werden.“

Ein genaues Berechnungsmodell auf Basis der Forsteinrichtung müsse nun schnellstmöglich entworfen werden. „Ein Entwurf des Wissenschaftlichen Beirates für Waldpolitik liegt bereits vor. Darin heißt es, dass die Mittel den bewirtschafteten und aktiv gepflegten Flächen zufließen sollen. Weitere Ökosystemleistungen müssen nun in dieses System integriert werden“, erklärt Elverfeldt. „Im Mittelwert werden pro Hektar Wald fünf Tonnen Kohlenstoff im Jahr gespeichert. Bei dem aktuellen Preis eines Zertifikats im Emissionshandel von 25 Euro pro Tonne CO₂ ergibt dies eine Honorierung dieser Ökosystemleistung von 125 Euro pro Jahr und Hektar.“

Zum Thema: forstpraxis.de-Meldung

Familienbetriebe Land und Forst NRW

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