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Die neue Fällzylinder-Baureihe der Firma Strixner

Hubzylinder bei Strixner Fäll-Systeme

Die Strixner Fäll-Systeme GmbH bietet seit über einem Jahr fernbedienbare, hydraulische Fällkeile mit 22, 25 und 45 t Hubleistung an. Seit Kurzem gibt es außerdem einen Fällzylinder, der in vier Baugrößen erhältlich ist: mit 10, 20, 30 und 50 t Hubleistung sowie jeweils mit 100 oder 150 mm Hubhöhe. Der Antrieb erfolgt wie bei den Fällkeilen hydraulisch über eine Handpumpe oder über eine fernbedienbare Akkupumpe.

Fällung in einem Rutsch

Geschäftsführer Robert Strixner ist im Hauptberuf bei der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau tätig. Er hat die Fällzylinder entwickelt, um die Sicherheit beim Einschlag abgängiger Buchen zu erhöhen.

Bei Rückhängern reicht die Hubhöhe der im Handel erhältlichen, ferngesteuerten Fällkeile nämlich nicht immer aus, um den Baum in einem Zug über den Kipppunkt zu heben. Der Forstwirt muss dann nochmal zum Baum, um den Keil nachzusetzen. „Bei Totholz im Kroneraum macht man das besser nicht“, sagt Strixner. Mit seinen robusten Aluminiumhebezylinder kann man mittelstarke bis überstarke Bäume dagegen in einem Rutsch zu Fall bringen – wie bei seinen Fällkeilen aus sicherem Abstand und völlig erschütterungsfrei.

Das Komplettpaket

Alle Zylinder sind endlagenfest und haben einen Federrückzug. Der Systemdruck beträgt 700 bar. Sie kosten zwischen 816 € und 1.182 €. Dazu kommen noch der Hydraulikschlauch (10 m für 294 €), die Handpumpe (ab 745 €) oder die fernbedienbare Akkupumpe (3.295 €).

Oliver Gabriel

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