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Fachoberlehrer Albert Botka in Pension

Fachoberlehrer Albert Botka in Pension

Mit Vollendung des 60. Lebensjahrs beendete Albert Botka nach 38 Jahren im öffentlichen Dienst sein aktives Berufsleben und begab sich Ende August in den verdienten Ruhestand.
Als Wegbereiter der Waldpädagogik in Österreich hat sich Botka auch über die Grenzen hinweg einen guten Namen gemacht. Durch sein gewinnendes Wesen besitzt er die besten Voraussetzungen, um vor allem die Jugend für forstliche Themen zu interessieren. Als Lehrer war er stets bemüht, diese Fähigkeit, verknüpft mit seinen reichen Erfahrungen, auch weiterzugeben.
Den Zugang zur forstlichen Wissensvermittlung bildete für Botka allerdings nicht die Waldpädagogik, sondern die Forsttechnik. Als Arbeitslehrer wirkte er maßgeblich bei der Optimierung motormanueller Ernteverfahren mit. Geboren am 25. August 1951, absolvierte Botka von 1968 bis 1970 die Försterausbildung in Gainfarn und Waidhofen. Erste Kontakte mit der Arbeitstechnik, die seinen weiteren beruflichen Werdegang bestimmen sollten, erhielt Botka bei einem forstlichen Nachpraktikum, das er im Forstbetrieb Moholm in Schweden absolvierte. Nach dem Wehrdienst übernahm er 1973 an der Forstlichen Ausbildungsstätte Ossiach einen Posten in der forstlichen Wissensvermittlung. Ein freier Arbeitsplatz in Gmunden ermög­lichte ihm 1975 eine Rückkehr nach Oberösterreich, wo er mit Unterbrechungen auch bis zu seiner nunmehrigen Pensionierung blieb.
Ein Holzernteprojekt in Kamerun und Schulungsprojekte in Vietnam und Honduras ermöglichten Botka ab 1981 Auslandsaufenthalte, verbunden mit der Möglichkeit, die Forstwirtschaft in Entwicklungsländern kennen zu lernen.
Dr. Wolfgang Jirikowski

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