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Telenot bietet den Sender der Funkfernsteuerung B&B F10 jetzt auf Wunsch mit einem Notruf-modul an Foto: O. Gabriel

F10-Funk jetzt mit Notruf

Die Firma Telenot Electronic bietet den Empfänger ihrer Funkfernsteuerung B&B F10 jetzt mit eingebautem GPS-Notrufmodul an. Das war eigentlich schon vorgesehen, als die F10 vor drei Jahren auf den Markt kam. Deshalb enthielt der Sender von Anfang an einen Lage- und Bewegungssensor sowie eine Not-Stopp-Taste, mit der Alarm und Notruf auch aktiv ausgelöst werden können. Für den Empfänger in der Maschine war ein optionales Notrufmodul angekündigt. Das hat sich jedoch verzögert, unter anderem weil die damals in Arbeit befindliche Norm für Notrufsysteme DIN spec 30753 länger auf sich warten ließ als gedacht. Nachdem Telenot in der Zwischenzeit die Produktion der separat einbaubaren Notrufanlage comtac 1204 eingestellt hatte, konnte das Aalener Unternehmen etwa zwei Jahre lang keine Notruflösung anbieten. Nur Hupe und Rundumleuchte ließen sich mit dem F10-Sender schon in Gang setzen.Das Warten hat sich aber gelohnt, weil Telenot mit dem comtac 2204 jetzt eine Lösung auf dem technisch neuesten Stand vorgelegt hat. Das bezieht sich nicht nur auf die Übereinstimmung mit der Norm, sondern auch auf die Empfangstechnik für GSM und GPS. Telenot verwendet M2M-Roaming-Sim-Karten, die automatisch das beste Funknetz suchen. Bei internen Versuchen im Frühjahr konnte die Netzversogung damit in fast allen Einsatzgebieten gewährleistet werden.Die Funktionsweise folgt dem bewährtem Ablauf. Registriert der Lagesensor im F10-Sender über eine einstellbare Zeit keine Körperbewegung oder Windentätigkeit, löst die Steuerung eine Hupe und/oder eine Rundumleuchte am Fahrzeug aus. Erst wenn dieser Alarm nicht zurückgesetzt wird, verschickt die Anlage nach einer bestimmten Zeit den eigentlichen Notruf. Dafür bietet Telenot verschiedene Möglichkeiten an. An erster Stelle steht die Alarmierung einer professionellen Notrufzentrale über ein digitales Protokoll gemäß VdS-Standard. Das Gerät kann zusätzlich auch eine E-Mail oder SMS mit der GPS-Position an das Smartphone von Arbeitskollegen und weiteren Empfängern schicken. Ergänzend können eine oder mehrere Festnetznummern angewählt werden, an die eine Sprachnachricht übermittelt wird. Am Computer können diese Empfänger dann eine Alarm-E-Mail mit den GPS-Daten abrufen. Gunter Kuch, der Leiter des Produktbereichs B&B, hält diese Form der Notrufübermittlung für sehr wichtig, weil die ortskundigen Kollegen oder Familienangehörigen meist schnell Erste Hilfe leisten und weitere Rettungsmaßnahmen einleiten können.Der Aufpreis für den integrierten Notruf in der F10 beträgt 1 200 € plus Montage. Die Funktion ist nachrüstbar und auch für Fremdfabrikate erhältlich. Waldarbeitern, die alleine im Wald tätig sind, bietet Telenot für 2 500 € auch einen tragbaren Notrufkoffer an, der im Pkw mitgeführt werden kann.

Oliver Gabriel
Telenot bietet den Sender der Funkfernsteuerung B&B F10 jetzt auf Wunsch mit einem Notruf-modul an Foto: O. Gabriel Für Alleinarbeit im Forst gibt es bei Telenot außerdem diesen tragbaren Notrufkoffer Foto: O. Gabriel

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