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Export von Nadelschnittholz nach China

Während Russland und Nordamerika im Jahr 2019 Marktanteile für den Export von Nadelschnittholz nach China abgaben, konnte Europa seine Position diesbezüglich weiter bekräftigen.

Auch Neuseeland konnte seinen Marktanteil in China weiter ausbauen und lieferte im dritten Quartal 2019 insgesamt 39 % des gesamten Importvolumens. Dies bedeutet einen Anstieg von etwa 7 % in den vergangenen fünf Jahren. Die Marktanteile von Russland sanken seit 2015 von 28 % auf nun nur noch 12 %, während Nordamerika von 21 % auf 13 % einbüßte. Dies bedeutet für Russland einen Tiefstand seit fast 20 Jahren.

Eine weitere Änderung auf dem chinesischen Markt ergab sich durch die Zunahme der Kiefernholzsendungen aus Uruguay. Im vergangenen Jahr wurden fast 2,5 Mio. m³ Kiefernholz aus Uruguay nach China geliefert. Aktuell fallen die Importzahlen Chinas für Kiefernholz aus Uruguay, da die allgemeinen Rundholzpreise stark fielen und das Geschäft für Exporteure in Uruguay weniger finanziell sinnvoll ist.

Vor allem durch ein Überangebot auf den Inlandsmärkten sind es zunehmend europäische Länder, die ihre Präsenz auf dem chinesischen Markt ausbauen. Im dritten Quartal 2019 lag die Menge an angebotenen Nadelholzstämmen in Europa bei über 2 Mio. m³. Zu den Lieferländern gehören hauptsächlich von Sturm- und Insektenkalamitäten betroffene Länder wie Deutschland, Tschechien, Polen und Frankreich. Von nur 3 % im dritten Quartal 2018 stieg der europäische Anteil an importiertem Nadelschnittholz auf 20 % im dritten Quartal 2019.

HMI/Quelle: WRQ/WRI

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