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Export und Import von Nadelschnittholz

Die deutschen Exporte von Nadelschnittholz (raue Ware) insgesamt lagen im Zeitraum Januar bis September 2014 mit 4,20 Mio. m³ um 8,2 % spürbar über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Nach Österreich (635.939 m³) und Frankreich (508.300 m³), die beiden wichtigsten Abnehmerländer, ging etwas weniger als vor einem Jahr (-3,7 % bzw. -1,2 %). Bei fast allen andern der zehn bedeutendsten Abnehmerländer war ein deutliches bis sehr kräftiges, in Einzelfällen sogar sprunghaftes Plus zu verzeichnen.
Hervorzuheben sind die Lieferungen nach Ägypten (147.800 m³): die haben sich binnen Jahresfrist mehr als verdreifacht. Weitere Ausnahme unter den zehn bedeutendsten Abnehmern ist Italien, hier reduzierten sich die Lieferungen mit 319.000 m³ um 9 %. Kräftige bis sprunghafte Zuwächse waren auch bei den Lieferungen in einige Länder der Levante zu verzeichnen, wenn auch die Mengen von eher untergeordneter Bedeutung waren.
Die Importe von Nadelschnittholz (raue Ware) stiegen im Zeitraum Januar bis September 2014 leicht um 3,2 % auf 2,67 Mio. m³ an. Zwar war bei dem wichtigsten Lieferanten Schweden (454.310 m³) eine sinkende Menge zu beobachten (-9,2 %), dies wurde allerdings durch Mehrlieferungen allein aus Finnland (373.407 m³, +13,7 %) mehr als kompensiert. Auch aus einigen anderen Ländern – insbesondere Osteuropas – erhöhten sich die Liefermengen teils sehr kräftig, so dass sich insgesamt ein leichtes Plus errechnet.
Holzmarktinfo.de/Quelle: Statistisches Bundesamt/Red.

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