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Export und Import von Nadelschnittholz

Die deutschen Exporte von Nadelschnittholz (raue Ware) sind von Januar bis Ende September 2015 mit 3,94 Mio. m³ knapp 8 % unter das Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums gesunken. Bezogen auf das erste Halbjahr dieses Jahres lag das Minus noch bei 9 %. Im Verlauf dieses Jahres nahmen die Exporte Monat für Monat zu. Bei den Lieferungen an die fünf bedeutendsten Abnehmer war bis Ende September meist ein spürbarer bis deutlicher kräftiger Rückgang zu beobachten. Die Exporte nach Saudi-Arabien, Indien und vor allem Bahrain und Kuwait legten dagegen kräftig bis sprunghaft zu.
Die Importe von Nadelschnittholz (raue Ware) stieg im gleichen Zeitraum um 0,3 % auf 2,78 Mio. m³. Für das erste Halbjahr errechnete sich noch ein Rückgang um 4 %. Die Importe aus Schweden legten um 11 % auf 514.000 m³ zu. Auch aus Weißrussland und der Ukraine war ein deutlicher bis kräftiger Anstieg zu beobachten. Aus einigen anderen der wichtigsten Herkunftsländer wie Russland, Österreich und Finnland wurde dagegen teils deutlich weniger geliefert. So reduzierten sich beispielsweise die Bezüge aus Russland um 3 % auf 390.000 m³, die aus Österreich um 2 % auf 382.000 m³ und die aus Finnland um 13 % auf 336.000 m³.
HMI/Quelle: Statistisches Bundesamt

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