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Export und Import von Nadelschnittholz

Die deutschen Exporte von Nadelschnittholz (raue Ware) sind bis zum Ende der ersten drei Monate 2018 mit 1,35 Mio. m³ deutlich um 5,4 % unter das Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums gesunken. Im vergangenen Jahr war noch ein leichtes Minus um knapp 2 % zu beobachten. Während die Lieferungen an einige bisher wichtige Abnehmer teils kräftig zurückgingen, legten die an andere Länder teils deutlich zu. Auffällig sind bei den letztgenannten vor allem die Zunahmen der Lieferungen nach Österreich (204.505 m³, +7,3 %) Italien (118.101 m³, +11,9 %) und Indien (58.367 m³, +23,2 %). Auch die Exporte nach Spanien (27.785 m³, +21,4 %), Marokko (16.022 m³, +160,0 %) und Somalia (14.565 m³, +272,9 %) nahmen recht kräftig zu. Da aber die Ausfuhren in einige anderen Länder wie z. B. Tschechien (45.657 m³, – 23,5 %), China (26.378 m³, – 61,3 %) Pakistan (22.242 m³, – 25,4 %) und Polen (21.786 m³, – 39,1 %) wiederum zurückgingen, blieb letzten Endes bei der Gesamtbetrachtung ein gut spürbares Minus übrig. Der Wert aller Lieferungen bei Grenzübergang lag im Durchschnitt der ersten drei Monate 2017 bei 191 €/m³ (Vorjahr 184 €/m³).

Die deutschen Importe von Nadelschnittholz (raue Ware) legte im ersten Quartal 2018 um 7,6 % auf 1,03 Mio m³ zu. Für das vergangene Jahr errechnete sich noch ein Anstieg um 6,2 %. Die Importe aus Weißrussland (182.704 m³) erhöhten sich bis Ende März 2018 recht kräftig um 34,7 % und auch aus Österreich (171.853 m³) war mit 21,5 % ein vergleichsweise kräftiger Anstieg der Importe zu beobachten. Die Bezüge aus Finnland (93.723 m³, – 18,6 %), Lettland (22.006 m³, – 35,4 %) und Norwegen (16.477 m³, – 20,3 %) sind dagegen kräftig zurückgegangen. Der Wert aller Bezüge bei Grenzübergang lag im Durchschnitt der ersten drei Monate 2018 bei 201 €/m³ (Vorjahr 194 €/m³).

HMI, Quelle: Statistisches Bundesamt/Red.

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