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Export und Import von Nadelindustrieholz

Der deutsche Export von Nadelindustrieholz hat sich im dritten Quartal 2014 deutlich reduziert. Im ersten Halbjahr war noch ein Plus von 11 % zu verzeichnen, für die ersten neun Monate errechnet sich nur noch eine Zunahme um 5,5 % auf 549.104 Fm. Nach Österreich, dem bislang wichtigsten Abnehmer ging mit 122.433 Fm fast ein Fünftel weniger, so dass nun Belgien (+ 23 %) mit 138.711 Fm auf Platz eins in der Rangliste der bedeutendsten Kunden aufstieg. Auch Italien nahm im Vergleich zu Vorjahr deutlich mehr ab. Die Lieferungen in die Tschechische Republik sind mit 69.000 Fm spürbar gesunken. Sprunghafte Zuwächse waren bei den Ausfuhren nach Frankreich, Dänemark und in die Niederlande zu beobachten, rein mengenmäßig allerdings von eher unergeordneter Bedeutung.
Die Importe von Nadelindustrieholz sind mit 2,30 Mio. Fm ebenfalls spürbar gesunken. Dabei blieben die Lieferungen aus Polen mit 520.207 Fm ein Drittel unter denen des Vorjahres, die aus Estland (343.870 Fm) und Tschechien (335.388 Fm) stiegen dagegen um 15 bzw. 24 % deutlich an. Die Bezüge aus Schweden (175.216 Fm) haben sich sogar mehr als verdreifacht.
Holzmarktinfo.de/Quelle: Statistisches Bundesamt/Red.

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