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Export und Import von Nadelindustrieholz

Deutschlands Export von Nadelindustrieholz ist im Jahr 2019 sprunghaft um 75 % auf 1,9 Mio. Fm gestiegen. Belgien hielt mit einem Plus um 66 % Platz 1 als wichtigster Abnehmer, während die bereits in 2018 stagnierten Exporte nach Österreich im letzten Jahr deutlich um 17 % zurückgingen. Extrem um mehr als das Sechsfache gestiegen sind vor allem die Exporte nach China von 37.000 Fm auf 250.000 Fm. Mehr als verdreifacht wurde die Einfuhr nach Schweden und Dänemark auf 200.000 bzw. 110.000 Fm. Auch die im Jahr 2018 kräftig gesunkenen Lieferungen nach Polen konnten im Jahr 2019 um 27 % gesteigert werden. Dagegen nahm Tschechien mit nur noch 82.000 Fm fast ein Zehntel weniger ab als im Jahr 2018 und auch die bereits im Vorjahr sinkenden Lieferungen nach Italien sind mit 71.000 Fm wiederum um ein Zehntel gesunken.

Der bereits im Jahr 2018 beobachtete deutliche Abwärtstrend der deutschen Importe von Nadelindustrieholz um 9 % hat sich im Jahr 2019 um ein Vielfaches verstärkt. Die Gesamtimporte sanken von 3,23 Mio. Fm um mehr als ein Drittel auf 2,5 Mio. Fm. Polen bleibt trotz eines Rückgangs um vier Zehntel mit 1,2 Mio. Fm mit Abstand größter Lieferant. Mit Ausnahme von Litauen (+17 %), Dänemark (+9 %) und Luxemburg (+37 %) hatten alle nennenswerten Importeure teils extreme Mengeneinbußen zu verzeichnen: Lettland 84 %, Großbritannien und Finnland über 50 %; Schweden, Polen, Österreich, Tschechien, Belgien über ein Drittel.

Per saldo wurde rund ein Viertel mehr importiert als exportiert. Der Einfuhrüberschuss, der bereits im Jahr 2018 merklich von 2,64 Mio. Fm auf 2,8 Mio. Fm gesunken war, lag im Jahr 2019 nur noch bei 600.000 Fm.

HMI/Quelle: Statistisches Bundesamt/Red.

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