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Export und Import von Nadelhobelware 2018

Im Jahr 2018 sind die deutschen Ausfuhren von Nadelhobelware kräftig um ein Drittel auf insgesamt 2,84 Mio. m³ gestiegen – bereits im Vorjahr war ein Anstieg um vier Zehntel zu verzeichnen, so das Holz Journal in der Auswertung von Daten des Statistischen Bundesamtes.

Getragen wurde das gewaltige Plus der Exporte 2018 wie 2017 durch einen sprunghaften Anstieg der Lieferungen in die USA. Die Exporte dorthin legten im Jahr 2018 um etwas mehr als die Hälfte auf nun 917.000 m³ zu. Für die USA ist Deutschland nun wieder zweitwichtigster Lieferant von Nadelhobelware.

Die Niederlande nahm mit 230.000 m³ gut ein Viertel mehr ab als im Jahr 2017 und verdrängten damit Frankreich von Platz zwei in der Rangfolge der wichtigsten Abnehmer. Die Exporte nach Frankreich legten 2018 um 4 % auf 223.000 m³ zu. Großbritannien hingegen nahm 8 % mehr ab als im Jahr zuvor, während sich die Lieferungen nach Australien mit 174.000 m³ mehr als verdreifachten. Hervorzuheben, wenn auch mengenmäßig nicht ganz so bedeutend sind die Steigerungen der Ausfuhren nach China und Italien auf jeweils das Doppelte und die nach Taiwan sogar auf das Vierfache der Vorjahresmenge.

Die Importe von Nadelhobelware erhöhten sich 2018 im Vorjahresvergleich mit 832.000 m³ um 1 %. Während aus Österreich und Polen 6 bzw. 4 % mehr geliefert wurden, verringerten sich die Importe aus Schweden und Tschechien um 5 bzw. 10 %.

Per Saldo wurde im Jahr 2018 etwa 3,4 Mal so viel exportiert wie importiert. Der Exportüberschuss lag bei 2,00 Mio. m³. Der durchschnittliche Wert sämtlicher Exporte von Nadelhobelware bei Grenzübergang lag 2018 bei 273 €/m³ (Vorjahr 275 €/m³). Bei den Importen errechnet sich für 2018 ein Wert von 312 €/m³ (Vorjahr 314 €/m³).

HMI, Quelle: Statistisches Bundesamt

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