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Export und Import von Laubschnittholz

Im Zeitraum Januar bis März 2016 sind die deutschen Exporte von Laubschnittholz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt um 3,1 % auf 171.588 m³ gesunken. Ursächlich hierfür war vor allem der Rückgang der Exporte nach China (-15,6 % auf 32.477 m³), Polen (-16,9 % auf 16.594 m³) und in die Niederlande (-27,9 % auf 8.292 m³). Zwar waren bei den Ausfuhren in die USA (+10,8 % auf 20.234 m³) und Mexiko (+22,6 % auf 9.997 m³) kräftige Zuwächse zu verzeichnen, doch konnte hierdurch das Minus bei den oben genannten Ländern nicht ganz ausgeglichen werden. Nachdem sich die Sammelposition Laubschnittholz bei den Exporten im Wesentlichen aus Buche und in geringerem Umfang aus Eiche zusammensetzt, fallen Lieferungen anderer Holzarten mengenmäßig kaum ins Gewicht. Somit resultiert die Verringerung der Ausfuhren fast ausschließlich aus den Änderungen bei diesen beiden Holzarten. Der Wert der Exporte frei Grenzübergang stieg im Betrachtungszeitraum spürbar von 473 €/m³ auf 487 €/m³.
Die Importe von Laubschnittholz sanken im Zeitraum Januar bis März 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,4 % auf 94.749 m³. Bemerkenswert sind hier vor allem die Zunahmen der Bezüge aus den USA (+18,5 % auf 13.034 m³), während sich die Importe aus Weißrussland (-15,1 % auf 14.828 m³) und der Ukraine (-18,5 % auf 13.034 m³) kräftig reduzierten. Aus Österreich – an vierter Stelle der Rangfolge – wurden 5.640 m³ importiert (-9,4 %).
HMI/Quelle: Statistisches Bundesamt/Red.

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