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Export und Import von Laubschnittholz

Von Januar bis September 2019 sind die deutschen Exporte von Laubschnittholz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,4 % auf 563.634 m³ gefallen.

Die Lieferungen nach China lagen bis Ende September mit 136.889 m³ um 0,1 % über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Dennoch konnte China seine Bedeutung als wichtigster Abnehmer halten, denn die Exporte in die wichtigsten anderen Länder gingen teils deutlich zurück. So reduzierten sich die Lieferungen in die USA um 4,4 % auf 51.374 m³ und die nach Polen um 9,1 % auf knapp 50.906 m³. Teils starke Steigerungen waren bei Indien (19.809 m³, +33,4 %), Tschechien (17.442 m³, +153,5 %) und in die Vereinigten Arabischen Emirate (11.122 m³, +43,5 %) zu beobachten.

Nachdem sich die Sammelposition Laubschnittholz im Wesentlichen aus Buche und in geringerem Umfang aus Eiche zusammensetzt, fallen Lieferungen anderer Holzarten mengenmäßig kaum ins Gewicht. Somit resultiert die Zunahme der Ausfuhren fast ausschließlich aus den Änderungen bei diesen beiden Holzarten.

Die Importe von Laubschnittholz stiegen im gleichen Betrachtungszeitraum mit 240.388 m³ um 2,1 %. Auf Rang 1 steht Litauen (48.790 m³, +103,6 %), es folgen die USA (30.439 m³, -14,3 %) und Österreich (27.640 m³, +2,6 %). Der Wert der Exporte frei Grenzübergang stieg im Betrachtungszeitraum von 462 €/m³ auf 466 €/m³. Bei den Importen errechnet sich ein Minus von 541 auf 470 €/m³.

HMI/Red./Quelle: Statistisches Bundesamt

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