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Export und Import von Eichenschnittholz

Deutschlands Ausfuhren von Eichenschnittholz sind im Jahr 2018 mit 127.063 m³ kräftig um 12 % gesunken. Bereits im Vorjahr errechnete sich ein Minus von 5 %.

Die Exporte nach Polen haben sich im Jahr 2018 mit 17.725 m³ um 21 % reduziert. Im Gegenzug erhöhten sich die Exporte nach Vietnam um 16 % auf 18.177 m³, sodass Vietnam nun an der Spitze in der Rangfolge der bedeutendsten Abnehmer liegt. Die Niederlande nahmen mit 13.468 m³ rund 19 % weniger ab, Dänemark verminderte die Bezüge um 10 % auf 12.702 m³. Kräftig ist auch der Rückgang der Ausfuhren an China: -27 % auf nur noch 7.446 m³.

Die Importe von Eichenschnittholz verringerten sich 2018 gegenüber dem Vorjahr mit 95.337 m³ um fast 14 %. Aus den USA kamen mit 23.109 rund 2 % mehr, Österreich lieferte mit 20.137 m³ erneut fast 30 % mehr. Die Importe aus den Frankreich haben sich binnen Jahresfrist um 13 % auf 17.864 m³ vermindert und die aus Italien sogar um 37 % auf 5.839 m³. Recht kräftige Rückgänge waren auch bei den Importen aus den Niederlanden (5.314 m³) mit -46 %, Kroatien (4.902 m³) -40 % und der Ukraine (2.776 m³) -67 % zu verzeichnen.

Der Durchschnittspreis bei Grenzübergang stieg bei den Exporten von 653 €/m³ im Jahr 2017 auf 682 €/m³ im Jahr 2018 und bei den Importen von 803 €/m³ auf 845 €/m³.

HMI, Quelle: Statistisches Bundesamt/Red.

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