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Export und Import von Eichenrundholz

Die europäischen Statistikexperten haben die Nomenklatur zum Außenhandel und somit das Außenhandels-Warenverzeichnis 2017 neu überarbeitet. Während sich dadurch für viele Sortimente meist nur marginale Verschiebungen zwischen einzelnen Sortimenten ergaben, die teilweise eine Fortführung der bisherigen Statistiken weitestgehend erlaubten, ist eine Fortführung der Im- und Exporte für Eichenstammholz nun nicht mehr möglich: Die bisherigen Warennummern für Eichensägerundholz und anderes als Sägerundholz wurden zu einer Position Eichenrundholz zusammengefasst. ; Nach diesen neuen Zuordnungen gaben in den ersten drei Monaten 2017 die deutschen Exporte von Eichenrundholz insgesamt – also Sägerundholz und anderes – um 2 % auf 38.000 Fm nach. Während die Lieferungen nach China um ein Zehntel, die nach Frankreich um 5 % und die nach Österreich um acht Zehntel zulegten, verringerten sich die Ausfuhren nach Dänemark um 14 %, und die nach Belgien um mehr als die Hälfte. Auch einige andere Länder nahmen teils deutlich weniger ab als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum, sodass schließlich bei der Gesamtbetrachtung ein leichtes Minus übrigblieb. ; Die Importe von Eichenrundholz stiegen im Betrachtungszeitraum um 16 % auf 14.000 Fm. Die Importe aus unserem mit Abstand wichtigsten Lieferland Frankreich gingen binnen Jahresfrist um 21 % auf 5.000 Fm zurück. Aus den anderen Ländern wie den Niederlanden, Österreich oder Polen legten die Importe teils sehr kräftig zu, so dass das Minus bei Frankreich mehr als ausgeglichen werden konnte. ; Der Durchschnittspreis der gesamten Exporte bei Grenzübergang bis Ende März 2017 lag bei 213 €/Fm, Ende März 2016 bei 188 €/Fm. Bei den Importen errechnet sich für 2017 ein Durchschnittspreis von 301 (2016: 239) €/Fm.

HMI, Quelle: Statistisches Bundesamt

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