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Export und Import von Eichenrundholz

Die deutschen Exporte von Eichenrundholz gaben in den ersten neun Monaten 2019 insgesamt deutlich um 15,5 % auf 165.681 Fm nach. Für das Gesamtjahr 2018 war noch ein Plus von 27 % zu verzeichnen. Während in den ersten neun Monaten 2019 die Lieferungen nach China (Rang 1; 59.343 Fm, -27,5 %) und Dänemark (Rang 3; 14.492 Fm, -25,7 %) kräftig zurückgingen, legten die in einige anderen Länder teils sprunghaft zu. Allein die Exporte in die Slowakei (Rang 2; 25.796 Fm), dem im Vorjahr noch viertwichtigsten Abnehmer, erhöhten sich um 54,6 %. Die Ausfuhren nach Schweden (Rang 4; 12.619 Fm) stiegen um 28,8 % und die nach Frankreich (Rang 5; 10.027 Fm) um 14,1 %. Nach Belgien verringerten sich die Lieferungen auf nur noch 8.456 Fm (-60,3 %).

Die Importe von Eichenrundholz sanken in den ersten neun Monaten 2019 um 19,5 % auf 29.816 Fm. Die Importe aus Deutschlands mit Abstand wichtigsten Lieferland Frankreich haben sich binnen Jahresfrist um 41,9 % auf knapp 11.625 Fm verringert. Aus einigen anderen Ländern wie den Niederlanden (Rang 2; 6.000 Fm, +95,7 %), der Schweiz (Rang 3; 2.403 Fm, +63,4 %) und Slowenien (Rang 6; 1.393 Fm, +267,5 %) haben die Importe dagegen sehr kräftig zugelegt.

Der Durchschnittspreis der gesamten Exporte bei Grenzübergang bis Ende September lag im Jahr 2018 bei 187 €/Fm und im Jahr 2019 bei 183 €/Fm. Bei den Importen errechnet sich für 2019 ein Durchschnittspreis von 269 €/Fm (2018 waren es 263 €/Fm).

Anmerkung: Seit 2017 wurden im Außenhandels-Warenverzeichnis die Positionen „Eichensägerundholz“ und „anderes als Sägerundholz“ zu einer Position „Eichenrundholz“ zusammengefasst.

HMI/Quelle: Statistisches Bundesamt

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