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Export und Import von Eichenrundholz

Seit 2017 wurden im Außenhandels-Warenverzeichnis des Statistischen Bundesamtes die Positionen „Eichensägerundholz“ und „anderes als Sägerundholz“ zu einer Position „Eichenrundholz“ zusammengefasst. In den ersten sechs Monaten 2019 legten die Exporte von Eichenrundholz insgesamt deutlich um 4,3 % auf 126.903 Fm zu. Für das Gesamtjahr 2018 war noch ein Plus von 27 % zu verzeichnen. Während die Lieferungen in den ersten sechs Monaten 2019 nach China (49.769 Fm) leicht zurückgingen (-2,8 %), legten die in einige anderen Länder teils sprunghaft zu. Allein die Exporte in die Slowakei, dem im Vorjahr noch viertwichtigsten Abnehmer, erhöhten sich um 167,6 % auf 23.324 Fm. Die Ausfuhren nach Frankreich (8.396 Fm) legten um 4,9 % zu und die nach Schweden (7.518 Fm) stiegen sogar um 207 %. Nach Dänemark verringerten sich die Lieferungen auf nur noch 9.921 Fm (-22,5 %).

Die Importe von Eichenrundholz sanken im Betrachtungszeitraum um 6,6 % auf 24.413 Fm. Die Importe aus Deutschlands mit Abstand wichtigsten Lieferland Frankreich haben sich binnen Jahresfrist auf 9.947 Fm verringert (-21,8 %). Aus einigen anderen Ländern wie den Niederlanden (3.803 Fm, +48,6 %), der Schweiz (2.249 Fm, +126 %) und Tschechien (1.750 Fm, +15,6 %) haben die Importe dagegen zugelegt.

Der Durchschnittspreis der gesamten Exporte bei Grenzübergang bis Ende Juni lag im Jahr 2018 bei 193 €/Fm und 2019 bei 188 €/Fm. Bei den Importen errechnet sich für 2019 ein Durchschnittspreis von 289 (2018: 275) €/Fm.

HMI/Quelle: Statistisches Bundesamt/Red.

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