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Export und Import von Eichenrundholz

In den ersten drei Monaten 2019 legten die Exporte von Eichenrundholz aus Deutschland insgesamt kräftig um 10,7 % auf 63.201 Fm zu. Für das Gesamtjahr 2018 war noch ein Plus von 27 % zu verzeichnen. Während im ersten Quartal 2019 die Lieferungen nach China (22.596 Fm) im Vergleich zum ersten Quartal 2018 marginal zurückgingen (-0,6 %), legten die in einige anderen Länder teils sprunghaft zu. Allein die Exporte in die Slowakei, dem im Vorjahr noch viertwichtigsten Abnehmer, erhöhten sich um 216 % auf 15.345 Fm. Die Ausfuhren nach Frankreich (4.778 Fm) legten um knapp 32 % zu und die nach Schweden erhöhten sich von Null auf 3.787 Fm. Nach Dänemark verringerten sich die Lieferungen auf nur noch 4.570 Fm (-29,4 %).

Die deutschen Importe von Eichenrundholz sanken im ersten Quartal 2019 um 18,4 % auf 11.196 Fm. Die Importe aus dem mit Abstand wichtigsten Lieferland Frankreich haben sich binnen Jahresfrist um 45,5 % auf 3.927 Fm verringert. Zugelegt haben die Importe beispielsweise aus den Niederlanden 2.123 Fm (+6,3 %) und Tschechien 938 Fm (+28,7 %).

Der Durchschnittspreis der gesamten Exporte bei Grenzübergang lag im ersten Quartal 2018 bei 193 €/Fm, 2019 bei 191 €/Fm. Bei den Importen errechnet sich für 2019 ein Durchschnittspreis von 308 €/Fm (2018: 287 €/Fm).

Seit 2017 werden im Außenhandels-Warenverzeichnis des Statistischen Bundesamtes die Positionen „Eichensägerundholz“ und „anderes als Sägerundholz“ zu einer Position „Eichenrundholz“ zusammengefasst.

HMI, Quelle: Statistisches Bundesamt/Red.

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