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Export und Import von Eichenrundholz

Im 1. Halbjahr 2018 legten die deutschen Exporte von Eichenrundholz  um 16 % auf 110.000 Fm zu.

Die europäischen Statistikexperten haben die Nomenklatur zum Außenhandel und somit das Außenhandels-Warenverzeichnis 2017 neu überarbeitet. Während sich dadurch für viele Sortimente meist nur marginale Verschiebungen zwischen einzelnen Sortimenten ergaben, die teilweise eine Fortführung der bisherigen Statistiken weitestgehend erlaubten, ist eine Fortführung der Im- und Exporte für Eichenstammholz seit Beginn des Jahres 2017 nicht mehr möglich: Die bisherigen Warennummern für „Eichensägerundholz“ und „anderes als Sägerundholz“ wurden zu einer Position „Eichenrundholz“ zusammengefasst.

Nach diesen neuen Zuordnungen legten in den ersten sechs Monaten 2018 die Exporte von Eichenrundholz insgesamt – also „Sägerundholz“ und „anderes“ – recht kräftig um 16 % auf 110.000 Fm zu. Während die Lieferungen nach Dänemark, Frankreich und Österreich teils deutlich zurückgingen, legten die in einige anderen Länder teils sprunghaft zu. Allein die Exporte nach China, dem bisher schon mit Abstand wichtigsten Abnehmer, erhöhten sich um fast drei Viertel auf 51.000 Fm. Die Ausfuhren in die Slowakei haben sich mit 8.700 Fm fast verfünffacht, sodass die Slowakei Dänemark vom zweiten auf den dritten Platz in der Rangliste der bedeutendsten Kunden zurückdrängte. Nach Dänemark halbierten sich die Lieferungen auf nur noch 8.600 Fm. Belgien lag dank eines Anstiegs um gut vier Zehntel auf 8.100 m³ auf Platz vier.

Die deutschen Importe von Eichenrundholz sanken im Betrachtungszeitraum um gut ein Drittel auf 25.500 Fm. Die Importe aus unserem mit Abstand wichtigsten Lieferland Frankreich verminderten sich binnen Jahresfrist um ein Zehntel auf 12.500 Fm. Aus den anderen Ländern wie den Niederlanden, Belgien, Polen, Tschechien oder Österreich gaben die Importe ebenfalls kräftig bis sehr kräftig nach.

Der Durchschnittspreis der gesamten Exporte bei Grenzübergang in den ersten sechs Monaten 2018 lag bei 199 €/Fm (1. Halbjahr 2017: 187 €/Fm). Bei den Importen errechnet sich ein Durchschnittspreis von 290 €/Fm (2017: 222 €/Fm).

HMI, Quelle: Statistisches Bundesamt

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