Newsletter
ABO
Zeitschriften
Service

Export und Import von Buchenstammholz

Im Zeitraum von Januar bis Juni 2015 sanken die deutschen Exporte von Buchenstammholz insgesamt um 8,7 % auf 460.792 Fm. Im Ersten Vierteljahr lag das Minus noch bei 20 %. Hauptverantwortlich für den Rückgang waren insbesondere die recht kräftigen Minderlieferungen nach China (-14,5 %) bei einer Liefermenge bis Ende Juni 2015 von 245.513 Fm und auch Österreich (-22,3 %), Liefermenge 79.906 Fm. Zwar waren bei den Exporten nach Dänemark (+17,4 % auf 38.738 Fm), Indien (+32,5 % auf 23.345 Fm) und vor allem in die Schweiz (+97,7 % auf 14.495 Fm) teils enorme Zuwächse zu verzeichnen, doch konnte das Plus bei diesen Ländern das Minus bei den beiden bedeutendsten Abnehmern nicht ausgleichen.
Das Plus bei den Lieferungen in die Schweiz ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Schweizer Notenbank zum Jahresbeginn die Stützung des Schweizer Frankens aufgegeben hat. Dadurch haben sich die Preise für Importe aus anderen Ländern deutlich reduziert.
Der Durchschnittswert frei Grenzübergang lag im Durchschnitt des Betrachtungszeitraumes bei 111 €/Fm (Vorjahr 118 €/Fm).
Die Importe von Buchenstammholz legten um ein Fünftel auf vergleichsweise geringe 27.000 Fm zu. Hauptlieferländer waren Polen, Tschechien, die Schweiz und Frankreich.
HMI/Quelle: Statistisches Bundesamt/Red.

Auch interessant

von