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Export und Import Eichenschnittholz

Deutschlands Exporte von Eichenschnittholz sanken in den ersten neun Monaten 2018 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum kräftig um fast 13 % auf 95.000 m³. Für das vergangene Jahr errechnete sich im Vorjahresvergleich noch ein vergleichsweise geringes Minus von nicht ganz 5 % auf 136.000 m³. Hauptverantwortlich für den Rückgang sind Minderlieferungen in fast alle der bedeutendsten 10 Abnehmerländer. Ausnahme ist Vietnam: Die Exporte dorthin legten binnen Jahresfrist um gut ein Drittel auf 15.000 m³ zu.

Die Importe von Eichenschnittholz gaben im gleichen Zeitraum kräftig um 11 % auf 75.000 m³ nach. Aus den drei wichtigsten Lieferländern USA, Frankreich und Österreich stammen knapp zwei Drittel der gesamten Importe, im Vorjahr waren es noch gut fünf Zehntel.

Der Wert der Exporte frei Grenzübergang stieg im Betrachtungszeitraum (Januar bis September) von 658 €/m³ im Jahr 2017 auf 680 €/m³ in diesem Jahr. Beim Wert der Importe war ein Plus von 811 auf 833 €/m³ zu beobachten.

Der Exportüberschuss lag im Jahr 2017 bei 24.000 m³ und sank in diesem Jahr auf 20.000 m³. Anders ausgedrückt wurden im vergangenen Jahr 1,28 mal so viel exportiert wie importiert, in diesem Jahr lag der Faktor bei 1,26.

HMI/Quelle: Statistisches Bundesamt

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