ABO
Am 25.2.2015 fand beim Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) ein Expertengespräch zur fachlich-inhaltlichen Vorbereitung der 17. KWF-Tagung 2016 statt. Foto: KWF

Experten bereiten die KWF-Tagung 2016 vor

Am 25. Februar fand beim Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) ein Expertengespräch zur fachlich-inhaltlichen Vorbereitung der 17. KWF-Tagung (9. bis 12. Juni 2016 in Roding, Bayern) statt. Dabei wurden die Themen für die Fachexkursion im Rahmen der KWF-Tagung festgelegt und Vorschläge zu Kongress, Foren sowie der KWF-Expo aufgenommen.
Die 40 Experten kamen von der Bayerischen Staatsforstverwaltung, der Bayerischen Staatsforsten AöR (BaySF), der Bundesforsten sowie der übrigen Landesforstverwaltungen. Auch fachkundige Vertreter des Privatwaldes, der Forstunternehmerschaft, aus Verbänden, von Hochschulen und die Sprecher des KWF-Firmenbeirates nahmen teil.
Der Leiter des Forstbetriebs Roding, Hubert Meier, stellte den Anwesenden den Forstbetrieb und die Tagungsregion vor. Thomas Wehner (als Leiter des KWF-Fachressorts „Information & Marketing“ verantwortlich für die KWF-Tagung) skizzierte die erste Aufplanung des Messe-Geländes und das aktuelle Schleifenkonzept. „Wir werden ab Mitte Juli mit dem Flächenverkauf beginnen können“, kündigte Wehner an.
Die anschließenden Diskussionen, in der sich die Expertenrunde überwiegend mit den inhaltlichen Schwerpunkten der Fachexkursion im Rahmen der KWF-Tagung 2016 befasste, wurde von Dr. Andreas Forbrig geleitet. Der Leiter des KWF-Fachressorts „Forstliche Arbeitsverfahren & Technologiefolgenabschätzungen“ ist für die Organisation der Fachexkursion zuständig. Die Grundlage dazu bildete die vom KWF durchgeführte Umfrage zu Präsentationsangeboten und Wünschen aus dem Kreis der Mitglieder. Über 25 Themen waren das Ergebnis.
Die Diskussionen zeigten sehr schnell, dass die Fachexkursion der 17. KWF-Tagung wieder einen umfassenden und aktuellen Überblick über die verschiedenen, in den Forstbetrieben entwickelten und erprobten Arbeitsverfahren geben wird. Alleine für die Holzernte werden zehn Verfahren – darunter auch einige mit Seilkran – gezeigt. Weitere Exkursionspunkte zur Bestandesbegründung, Jungbestandspflege und Energieholzgewinnung warten auf die Besucher. Außerdem werden aktuelle Themen aus dem Bereich Waldwegebau, Bodenschonung, Holzvermessung sowie Arbeitsschutz fachlich aufbereitet.
Nach dem derzeitigen Stand der Planung, liegt das Exkursionsgebiet 2016 nicht direkt neben dem Expo-Gelände. „Obwohl eine kurze Busanfahrt notwendig sein wird, überwiegen die Vorteile des Geländes. Wir haben ein kompaktes Exkursionsgelände, in dem alle Verfahren optimal präsentiert werden können. Durch die räumliche Trennung von der Expo wird der Fokus auf die neutral präsentierten Verfahren noch größer“, so Forbrig.
Anschließend gab es einen kurzen Überblick zu möglichen Themen für den Fachkongress der KWF-Tagung. Um die Aktualität dieses Veranstaltungsteiles gewohnt hoch zu halten, werden die Kongress-Themen erst gegen Ende des Jahres festgelegt.
Die KWF-Tagung findet alle vier Jahre an wechselnden Standorten statt und zählt zu den größten Forstdemo-Messen weltweit. Sie ist der wichtigste internationale Branchentreff des Jahres 2016. Die KWF-Tagung besteht traditionell aus drei Elementen: KWF-Expo (Messeteil), Fachexkursion (mit Verfahrensdemonstrationen) und Fachkongress.
KWF
Am 25.2.2015 fand beim Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) ein Expertengespräch zur fachlich-inhaltlichen Vorbereitung der 17. KWF-Tagung 2016 statt. Foto: KWF Für die KWF-Tagung 2016 stehen etwa 100 ha Feld- und Waldfläche zur Verfügung. Foto: KWF

Auch interessant

von