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Europas Holzindustrie im 1. Halbjahr

Nadelschnittholzexporteure aus Nordeuropa profitierten in den ersten sechs Monaten von steigenden Preisen und Volumina auf ihren Hauptabsatzmärkten. Das gilt besonders in Ägypten, Großbritannien, Frankreich und Algerien, berichtet Wood Resource Quarterly (WRQ). Die Exporte stiegen um 10 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres.
Auch die deutschen Exporte von Nadelschnittholz nahmen im zweiten Quartal zu, nachdem sie über einige Jahresviertel rückläufig waren. Nach stetem Anstieg der Nadelschnittholzproduktion in den USA und in Kanada von Februar bis April fiel sie in beiden Ländern im Mai um rund 6 %.
Der Verbrauch von Schnittholz in Japan gab im April und Mai um 4,5 % nach, legte aber im Juni wieder um 1,5 % zu. Im Sommer gab es Anzeichen einer Wiederbelebung von Japans Holznachfrage auf das 2013er-Niveau.
Chinas monatliche Einfuhr von Nadelschnittholz stieg von 1,1 Mio. m³ im Februar auf zuletzt fast 1,8 Mio. m³, wobei die Mengen stark fluktuierten.
Der globale Sägerundholz-Preisindex (GSPI) kletterte im zweiten Quartal 2014 auf ein Dreijahreshoch von 89,93 US-$/m³. Preise in US-Dollar tendierten in Nordamerika, Osteuropa und Lateinamerika nach oben, während sie in Westeuropa fielen.
Der Rundholzhandel in Europa nahm 2013 stark zu, wobei Einfuhrmengen ein Sechsjahreshoch und Exporte sogar ein Zehnjahreshoch erreichten, heißt es im WRQ.
timber-online.net

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