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Eurozone: Eine langsame Erholung

Eurozone: Eine langsame Erholung

Der Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts der Eurozone verlangsamte sich infolge der Abschwächung des Welthandels im dritten Quartal 2010 auf 0,3 %, nachdem er im Quartal zuvor bei 1 % gelegen hatte. Die Investitionsausgaben gingen um 0,3 % zurück, während der private Konsum leicht zulegen konnte (+0,1 %). Das geht aus der gemeinsamen europäischen Konjunkturprognose des ifo Instituts, des INSEE in Paris und des ISAE in Rom vom 7. Januar hervor.

Alles in allem wird sich die Erholung in der Eurozone mit geringem Schwung in den kommenden Quartalen fortsetzen. Der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts dürfte im 4. Quartal 2010 0,4 % betragen und sich auf je 0,3 % in den ersten beiden Quartalen 2011 reduzieren. Die Jahresrate 2010 wird bei 1,7% liegen.

Die Investitionsausgaben dürften leicht zulegen. Eine geringere Auslandsnachfrage sowie eine nur langsame Verbesserung der Kreditkonditionen und der Kapazitätsauslastung werden eine stärkere Erholung verhindern. Unter der Annahme, dass im Prognosezeitraum der Ölpreis um 90 USD schwanken und der Wechselkurs USD 1,34 je Euro betragen wird, dürfte die Inflationsrate von 2,2 % im Dezember 2010 auf 1,7 % im Juni 2011 sinken.

ifo

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