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EU-Holzimporte 2018

Um 5,1 % stieg der Wert der 2018 in die EU importierten Holzprodukte gegenüber dem Vorjahr an. 2017 waren es noch +2,4 %. Die Importe nahmen also Fahrt auf und erreichten im vergangenen Jahr mit 19,4 Mrd. € erstmals seit zehn Jahren wieder Vorkrisenniveau.

Schnittholz wurde mit einem Wert von 3,6 Mrd. € um 10 % mehr eingeführt, wie aus dem aktuellen ITTO Tropical Timber Market (TTM)-Report hervorgeht. Insbesondere die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten schraubte ihre Lieferungen hoch – ebenso Brasilien. Ostasien fing sich nach einer Talfahrt 2018 wieder und hielt das Niveau, während die USA weniger lieferten.

Platten importierte die EU 2018 um 8 % mehr (3,1 Mrd. €). Der Zuwachs aus dem Vorjahr (+9 %) hielt also weitestgehend an. Der Wert importierter Holzmöbel sank um 1 %, wobei China und Norwegen als Lieferländer nachließen und dafür (süd-)osteuropäische Herkünfte zulegten. Aus Indien gelangten mehr Holzmöbel in die EU. Produkte aus tropischen Hölzern hielten sich 2018 generell eher die Waage bei der EU-Einfuhr. Bodenprodukte kamen auch 2018 primär aus China, doch die Ukraine stockte ihre Ausfuhren in die EU auf.

Energieholz steigerte seinen Importwert hingegen um 20 % auf 2,5 Mrd. €. Hauptsächlich gingen US-amerikanische Pellets nach Großbritannien und osteuropäisches Energieholz auf den Kontinent. Brasilien und Uruguay zogen ebenfalls nach.

holzkurier.com

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