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Es ist an der Zeit mehr zu tun

Zur akuten Gefahrenlage für den Wald erklärt der südbadische Bundestagsabgeordnete und einzige Förster im Deutschen Bundestag, Dr. Christoph Hoffmann:

„Nach einem sehr trockenen Jahr 2018 hat der Wald stark unter Borkenkäfern gelitten. Darauf folgten gerade gegen Ende reichlich Niederschläge. Nun beginnt in diesem Jahr früher wie üblich die Saison der Sturmtiefs. In Frankreich ist das erste Sturmtief mit 160 km/h Windgeschwindigkeit angekommen, es gab massive Schäden bei Stromleitungen und Wäldern. Der Wind ist eine völlig unterschätzte Gefahr, die sich mit steigenden Temperaturen in seinen Extremen ständig steigen wird. Ab 200 km/h hat der Wald so gut wie keine Chance mehr, stehen zu bleiben.

Es ist wirklich an der Zeit mehr zu tun als das, was die Bundesregierung in ihrem Klimaschutzgesetz verankert hat. Durch die immer größere Nutzung fossiler Brennstoffe ist viel mehr Energie im System, was sich sodann auch in stärkeren Niederschlägen und extremen Stürmen darstellt.“

Büro Dr. Christoph Hoffmann MdB

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