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Erzeugerpreisindizes in Deutschland

Im April 2014 erreichten die vom Statistischen Bundesamt ermittelten Erzeugerpreisindizes für Fichtenstammholz B mit 126,0 Punkten (2010 = 100) den höchsten Wert seit Aufzeichnungsbeginn in den 1960er Jahren. Die bisherigen Maxima, die Anfang der 1980er und der 1990er Jahre erreicht wurden (jeweils gut 115 Punkte), wurden damit deutlich überschritten. Im Anschluss haben die Fichtenpreise wieder spürbar nachgegeben und gingen dann in eine Seitwärtsbewegung über. Aufgrund des Sturms Niklas 2015 brachen die Preise für Fichte B bis zuletzt regelrecht ein.
Der Erzeugerpreisindex für Nadelschnittholz übertraf im Frühsommer 2014 die ehemaligen Höchstwerte aus den 1990er Jahren um knapp 1 % und stieg damit auf ein neues Allzeithoch. In den folgenden Monaten sind sie allerdings wieder etwas gesunken und legten seit Beginn 2015 wieder stetig zu. Nachdem der Indes für Nadelschnittholz seit Jahresbeginn zwar nur langsam, aber stetig zulegte, umgekehrt der für Fichtenstammholz seit März abstürzte, war im September 2015 fast Gleichstand erreicht.
Deutlich anders die Entwicklung der Einfuhrpreisindizes von Nadelschnittholz: Sie haben sich zwischen Mitte 2010 und Anfang 2013 nur geringfügig geändert. Vor drei Jahren ging die Seitwärtsbewegung allerdings in einen anhaltenden Aufwärtstrend über. Seit Anfang 2015 war wieder ein leichter Rückgang zu beobachten.
HMI/Quelle: Statistisches Bundesamt

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