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Erste Berufsjäger bei ThüringenForst

Die Landesforstanstalt ThüringenForst hat ihre ersten beiden Berufsjäger ausgebildet. Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz übergab am 19. Juli 2013 in Erfurt-Willrode den Revierjägern Christoph Gehrecke und Uwe Tischer ihre Zeugnisse. Künftig werden die beiden Jäger sich um Wildbestände, die Jagdausübung sowie den Natur- und Artenschutz im Landeswald kümmern.
„Forstwirtschaft und Jagd bilden eine Einheit und beeinflussen sich wechselseitig. Der Einsatz von Jagdexperten in der Forstanstalt ist da nur konsequent“, sagte Minister Reinholz. Und ThüringenForst-Vorstand Volker Gebhardt ergänzte: „Die Berufsjäger werden zu einer deutlichen Professionalisierung unseres Jagd- und Naturschutzmanagements beitragen.“

Christoph Gehrecke wird im Auerwildprojekt der Landesforstanstalt mitarbeiten. Dort ist er zuständig für das Jagd- und Biotopmanagement in den Auswilderungsgebieten. Uwe Tischer wird im Mittleren Thüringer Wald neue Jagdkonzepte für den Waldumbau umsetzen. Lokal verhindern dort hohe Wildbestände das Aufwachsen neu eingebrachter Baumarten. Zwei Jahre wurden die beiden ehemaligen Forstwirte im Thüringer Forstamt Neuhaus und in der Berufsjägerschule in Northeim (Niedersachsen) ausgebildet.

Zum 1. Juli 2013 haben zwei weitere Mitarbeiter von ThüringenForst die Ausbildung zum Revierjäger begonnen. Der Berufsjäger ist einer der ältesten Ausbildungsberufe Deutschlands, es gibt ihn seit Ende des 18. Jahrhunderts.
TMLFUN

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