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Erneuerbare Energien können die Welt versorgen

Erneuerbare Energien können die Welt versorgen

Würden alle bekannten und geschätzten Ressourcen fossiler Energieträger genutzt, entstünden dabei 100-mal mehr CO2-Emissionen als bis zum Jahr 2050 in die Atmosphäre gelangen dürfen, wenn ein gefährlicher Klimawandel vermieden werden soll. Zu dieser Aussage gelangt der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) in seinem Factsheet Transformation der Energiesysteme.

Soll die Klimaerwärmung mit einer Wahrscheinlichkeit von zwei Dritteln auf 2 °C begrenzt werden, dürfen bis 2050 nicht mehr als 750 Mrd. t CO2 aus fossilen Brennstoffen in die Atmosphäre gelangen. Allein die heute technisch und ökonomisch förderbaren Reserven fossiler Energieträger würden bei ihrer Verbrennung mehr als 7000 Mrd. t CO2 freisetzen. Zählt man die geschätzten Ressourcen hinzu, sind es noch 10-mal mehr. Für den Klimaschutz bedeutet das: Die Transformation der Energiesysteme muss umgehend beginnen.

Der WBGU empfiehlt eine Strategie, die primär auf Effizienzmaßnahmen sowie den Ausbau erneuerbarer Energien setzt. Nicht nur die theoretischen Potenziale, sondern auch die technischen und nachhaltig nutzbaren Potenziale erneuerbarer Energien übersteigen die derzeitig globale Energienachfrage bei weitem – die Möglichkeit einer globalen Vollversorgung mit erneuerbaren Energien ist also gegeben. Langfristig das größte nachhaltig nutzbare Potenzial hat die Solarenergie.

fp/WBGU

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