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Erneuerbare Energien 2016

Erneuerbare Energien 2016

Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist eine zentrale Säule der Energiewende in Deutschland. Die Energieversorgung soll klimaverträglicher werden und uns gleichzeitig unabhängiger vom Import fossiler Brenn-, Kraft- und Heizstoffe machen.

Im Jahr 2016 haben die erneuerbaren Energiequellen 29 % zur Bruttostromerzeugung (insgesamt in Deutschland erzeugte Strommenge) beigetragen.
Die wachsende Bedeutung von erneuerbaren Energien im Strombereich ist wesentlich auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zurückzuführen. Seit der Einführung des EEG ist der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch (insgesamt in Deutschland verbrauchte elektrische Energie) von rund 6 % im Jahr 2000 nach vorläufigen Angaben auf 31,7 % im Jahr 2016 gestiegen. Bis zum Jahr 2025 sollen 40 bis 45 % des in Deutschland verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien stammen.
Den größten Anteil an der Stromerzeugung in Deutschland lieferten Ende 2016 die mehr als 28.000 Windenergieanlagen mit rund 50 Gigawatt Leistung. Mehr als 1,5 Mio. Fotovoltaikanlagen stellten mit rund 41 Gigawatt Leistung den zweitgrößten Anteil. Die Windenergie stellt einen Anteil von rund 12 % an der deutschen Stromerzeugung.
Ende 2016 waren in Deutschland 4.108 MW Offshore-Windleistung am Netz. Bis zum Jahr 2030 soll nach den Plänen der Bundesregierung eine Leistung von 15.000 MW am Netz sein.
Biomasse wird in fester, flüssiger und gasförmiger Form zur Strom- und Wärmeerzeugung und zur Herstellung von Biokraftstoffen genutzt. Fast 60 % der gesamten Endenergie aus erneuerbaren Energiequellen wurde 2016 durch die verschiedenen energetisch genutzten Biomassen bereitgestellt.
BMWi/Red.

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