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Erhaltung und Entwicklung von Hutewäldern

Erhaltung und Entwicklung von Hutewäldern

Hutewälder sind in Deutschland selten gewordene Relikte alter Waldnutzungsformen. Im Internationalen Jahr der Wälder gehört es zu den Zielen der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern, das Wissen um die Erhaltung und Entwicklung der Hutewälder zum Nutzen heutiger und künftiger Generationen zu fördern.

Aus diesem Anlass findet unter hochkarätiger Referentenbesetzung am 24. September 2011 das 2. Hutewaldkolloquium der Landesforst MV zum Thema: „Erhaltung und Entwicklung von Hutewäldern – Ein gesellschaftlicher Auftrag?“ auf Schloss Bredenfelde nahe der Reuterstadt Stavenhagen statt (Beginn 14 Uhr). Die Veranstaltung stellt die gesellschaftliche, kulturelle und naturschutzfachliche Bedeutung der Hutewälder heraus und gibt einen Überblick über aktuelle Projekte und Entwicklungen zum Schutz von Hutewäldern.

Am 25. September heißt es dann: „Die Sauen sind los – Schweineeintrieb in den Ivenacker Hutewald“. Mit der Eröffnung eines Schaugatters im Ivenacker Tiergarten erfährt nicht nur eine historische Waldnutzungsform, sondern auch das aus Kroatien stammende robuste Turopolje-Schwein einen Schutz durch Nutzung. Bei einer Fachexkursion werden sowohl der Umfang des Erlebnisortes Wald als auch die Bedeutung historischer Nutzungsformen im Tourismusland Mecklenburg-Vorpommern am Beispiel des Ivenacker Tiergartens eindrucksvoll vermittelt.

Die Veranstaltungen richten sich nicht nur an Fachleute aus Forstwirtschaft, Naturschutz und Tourismus, sondern auch an interessierte Bürger. Es wird um Anmeldung bis zum 9. September gebeten (Tel. 039957-29820, E-Mail: stavenhagen@lfoa-mv.de).
 

Zum Forstamt Stavenhagen

 
Landesforst MV

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