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Ergebnisse der Nadelholz-Auktion in Brandenburg

Brandenburgs Landesbetrieb Forst Brandenburg lud am 11. Januar zu den traditionellen Meistgebotsverkäufen der wertvollsten Hölzer Brandenburgs ein. Zu einem Erlös von netto 84546 € wurde das angebotene Holz komplett verkauft. Thilo Noack, Fachgebietsleiter für Nachhaltige Nutzung im Landesbetrieb Forst Brandenburg, zeigte sich anders als im Vorjahr sehr zufrieden.

Nahe dem Kloster Chorin kamen 570 Fm Kiefern-, und 16 Fm Lärchenwert- und -sägeholz meistbietend unter den Hammer. Das Holz stammte aus allen Waldbesitzarten der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Die Ausbietung erfolgte einzelstammweise oder im Sammellos. Von den insgesamt 570 Fm (2009: 952 Fm) waren 394 Fm Wertholz und 192 Fm Sägeholz. Das Holz wurde in 11 Einzellosen (19,81 Fm) und 76 Sammellosen (566,19 Fm) angeboten.

Das Holz wurde von sieben Käufern ersteigert. 55 % des Nadelholzes wurde von vier Firmen in Brandenburg ersteigert, 38 % gingen an ein Unternehmen in Sachsen. Nach Bayern gingen 2 %, nach Polen 5 %.

Den Spitzenpreis erzielte eine Kiefer aus Mecklenburg-Vorpommern zu einem Preis von 186 €/Fm. Der Spitzenpreis für Sammellose betrug ebenfalls 186 €/Fm. Der Durchschnittspreis für Einzellose betrug 135,90 €/Fm, der für Sammellose 136,60 €/Fm. Der Durchschnittspreis über alles angebotene Holz betrug 136,58 €/Fm (Vorjahr: 103,35 €/Fm).

Zum gleichen Termin submittierte der Landesbetrieb Forst Brandenburg zusammen mit den Berliner Forsten 490 Fm Laubwert- und -sägeholz. Für den Meistgebotsverkauf nach schriftlichem Gebot werden nach Auswertung der insgesamt 11 Angebote die Zuschläge nach deren Auswertung erteilt. Unter den Bietern sind auch Kunden aus Polen und Dänemark. Gegenüber dem Vorjahr (520 Fm) ist das Laubholz-Angebot um 30 Fm höher.

MIL BB

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