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Die nach wie vor hohe Nachfrage nach Eichenholz spiegelt sich im diesjährigen Submission-Ergebnis wider.

Ergebnisse der Wertholz-Submission Rheinland 2019

Im Rahmen der diesjährigen Submission für Laub- und Nadelholz (mit Eichenlosholz), organisiert durch das Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft wurden insgesamt 866 Fm angeboten. Vor dem Hintergrund der Borkenkäferkalamität hatten die Forstbetriebe deutlich weniger Holz angeboten als im Vorjahr (1.235 Fm). Das Holz wurde von 63 privaten, kommunalen und staatlichen Forstbetrieben aus Eifel, Bergischem Land und der Niederrheinischer Bucht geliefert.

Mit 488 Fm Eichenstammholz (VJ: 746 Fm) lag das Angebot deutlich unter Vorjahresniveau. Neben den Einzelstämmen wurden auch 116 Fm Losholz (VJ 140 Fm) in insgesamt 4 Losen angeboten. Mit einem Anteil von 73 % lag der Schwerpunkt der Wertholzsubmission in der Baumartengruppe Eiche.

Das Angebot an Buntstammholz lag mit 201 Fm geringfügig unter dem Vorjahr (211 Fm). Angeboten wurde vorwiegend Kirschen (89 Fm; VJ 54 Fm)), Ahorn (45 Fm; VJ 48 Fm) Esche (23 Fm; VJ 67 Fm), aber auch Raritäten wie Walnuss und Esskastanie. Das Angebot an Nadelstammholz lag mit 32 Fm (VJ: 81 Fm) auf sehr niedrigem Niveau, ebenfalls erklärbar durch die Borkenkäferkalamität und der damit verbundenen Prioritätensetzung in den Forstbetrieben (Dgl 16 Fm; Lä 12 Fm; Kie 4 Fm). Insgesamt gaben 26 Bieter aus dem In- und Ausland Gebote auf die 474 Einzelstämme und 4 Eichenstammholzlose ab.

Holzerlöse

Das höchste Gebot wurde mit 1.089 €/Fm für einen Ahorn abgegeben. Die wertvollste Eiche kam in diesem Jahr aus dem Stadtwald Duisburg mit einem Durchmesser von 84 cm und einem Gesamtvolumen von 3,55 Fm. Bei einem Preis von 1.049 €/Fm brachte dieser Stamm einen Gesamterlös von 3.724 €. Insgesamt wurden Einzelstämme im Wert von 325.000 € sowie Losholz im Wert von 41.500 € (Durchschnitt 418,- €/Fm) verkauft.

Die nach wie vor hohe Nachfrage nach Eichenholz spiegelt sich im diesjährigen Submissionsergebnis wider. So wurde mit einem Durchschnittspreis von 539,- €/Fm (VJ 546,- €/Fm) das Preisnieau des Vorjahres nahezu gehalten.

Das Angebot an Buntlaubholz wurde sehr differenziert bewertet. Kirschen geringer Dimension und mäßiger Qualität wurden nur mit „Abstauberpreisen“ von 60,- € bis 80,- € beboten, gute Qualitäten brachten über 400,- €. Der Durchschnittspreis von nur 162,- €/Fm (VJ 250,- €/Fm) folgt aus dem hohen Anteil mäßiger Qualitäten. Für Esche wurden im Mittel 221,- €/Fm (VJ 217,- €/Fm) geboten und damit das Vorjahresniveau erreicht. Der Ahorn erziehlte einen Durchschnittspreis von 251,- €/Fm (VJ 258,- €/Fm) und lag damit ebenfalls auf Vorjahresniveau. Erfreulich waren die Angebote auf die Roteiche. Mit einem Durchschnittserlös von 237,- €/Fm ist gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg von 12 % zu verzeichnen.

Das Angebot von Douglasie, Lärche und Kiefer ist wegen der geringen Mengenanteile für eine preislichen Bewertung nicht repräsentativ.

Quelle: Wald und Holz NRW

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