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Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner zusammen mit dem AMK-Vorsitzenden Reinhold Jost

Ergebnisse der Agrarministerkonferenz in Weiskirchen

Die Agrarminister der Länder und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner einigten sich auf der Agrarministerkonferenz (AMK) in Weiskirchen auf eine gemeinsame Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) und eine Honorierung von Klimaschutzleistungen der Wälder.

Der saarländische Umweltminister Reinhold Jost, Vorsitzender der AMK, betonte im Rahmen der Veranstaltung am 25. September in Weiskirchen: „Wir wollen die Seuche gemeinsam solidarisch bekämpfen, indem wir uns unterhaken und gegenseitig nach Kräften unterstützen. Wir müssen natürlich alle daran interessiert sein, dass Brandenburg bei der Bekämpfung der ASP erfolgreich ist. Die gemeinschaftliche Finanzierung von Zäunen ist dabei nur eine von vielen Präventionsmaßnahmen. Jeder muss seinen Beitrag leisten.“

ASP-Konsens mündet in gemeinsamen Beschluss

Dies war bei der Konferenz Konsens und mündete in einen gemeinsamen Beschluss. Die Länderminister forderten unter anderem die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe auf, die seuchenhygienischen Vorkehrungen auf einem hohen Niveau zu gewährleisten und weiter zu optimieren. Darüber hinaus möchte man mit allen Ländern eine übergeordnete Strategie zur Vermarktung und Verwertung von Wildbret entwickeln, um die ohnehin schon starke Bejagung von Schwarzwild zu unterstützen.

Klimaschutzleistungen des Waldes besser honorieren

Ein weiteres wichtiges Thema war der Klimaschutz. Die Leistungen der Wälder sollen dabei mehr belohnt werden, damit sie auch langfristig erhalten bleiben. Um den Belastungen des Waldes durch Trockenheit und Borkenkäfern entgegenzusteuern, soll ein Honorierungssystem eingeführt werden, um die Waldbesitzenden zu unterstützen. „Um den Wald als unseren wichtigsten Verbündeten gegen Klimawandel selbst resistenter zu machen und nachhaltig zu erhalten, müssen wir auch Klimaschutz- und Ökosystemleistungen honorieren“, so Jost. Für die unmittelbare Unterstützung stehen dabei Konjunkturhilfen des Bundes in Höhe von 700 Mio. € sowie GAK Mittel zur Verfügung. Für die Zukunft sollen noch weitere Fördermöglichkeiten geprüft werden.

Red./Quelle: MUV

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