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Sachsenforst Geschäftsführer Prof. Hubert Braun (r.) und Submissionsleiter Hendrik Scholz (l.) bei der Begutachtung der Holzstämme für die 16. Säge- und Wertholzsubmission von Sachsenforst. Foto: Staatsbetrieb Sachsenforst

Ergebnisse der 16. Säge- und Wertholzsubmission von Sachsenforst

Insgesamt 1.166 m³ wertvollstes Holz kamen im Rahmen der diesjährigen Säge- und Wertholzsubmission am 21. Januar unter den Hammer. Die Submission erbrachte einen Gesamterlös von 332.096 €.
Der Durchschnittspreis über alle Baumarten hinweg lag bei 292 €/m³ und stellte damit den dritthöchsten Preis seit Beginn der Submissionen in Sachsen dar.
Spitzenstamm der Submission war in diesem Jahr eine Schwarznuss, die 2.540 €, umgerechnet 1.789 €/m³ erlöste.
„Viele der hier liegenden Stämme sind das Ergebnis einer jahrzehntelangen naturschonenden Waldbewirtschaftung, bei der die Pflege der Bestände im Vordergrund steht“, sagte Prof. Hubert Braun, Geschäftsführer von Sachsenforst. „Umso mehr freut es mich, wenn die Leistungen der Waldbesitzer und Förster auch finanziell honoriert werden.“
Insgesamt haben sich 67 Waldbesitzer aus Sachsen, darunter 6 Kirchgemeinden, 12 kommunale Forstbetriebe sowie 2 Forstbetriebsgemeinschaften an der von Sachsenforst organisierten Submission beteiligt. Wie bereits im Vorjahr haben auch zwei tschechische Forstbetriebe Holz für die Submission geliefert. Seit Mitte Dezember 2014 konnten die 879 Einzelstämme (1.165,94 m³) auf dem Submissionsplatz in der Dresdner Heide von interessierten Holzkäufern begutachtet und mit einem Preis beboten werden.
Mit 689,71 m³ Säge- und Wertholz stammt das meiste Holz wie auch in den Vorjahren aus dem sächsischen Privat- und Körperschaftswald. Sachsenforst als Bewirtschafter des sächsischen Staatswaldes hat 409 m³ Holz auf der Submission zum Verkauf bereitgestellt. 67 m³ haben tschechische Waldbesitzer auf den Submissionsplatz in der Dresdner Heide geliefert.
Stiel- und Traubeneichen bildeten wie in den Vorjahren mit 453 m³ (etwa 39 % der Gesamtverkaufsmenge) den Baumartenschwerpunkt. Insgesamt wurden 18 verschiedene Laub- und Nadelbaumarten zum Verkauf angeboten. Beim Nadelholz dominierten die Europäische Lärche mit 152 m³ sowie die Fichte mit 145 m³.
28 Holzkäufer (Furnier- und Sägewerke, Handwerksbetriebe) aus Deutschland, Österreich und Polen beteiligten sich an der Submission. Davon haben 25 einen Zuschlag erhalten. „Natürlich sind wir stolz darauf, dass auch Käufer außerhalb Sachsens und sogar internationale Bieter an der Submission teilnehmen“, freut sich Hendrik Scholz, Leiter der Submission. „Aber es ist auch ein gutes Gefühl, wenn man weiß, dass fast die Hälfte der wertvollen Stämme von kleinen und mittelständischen Unternehmen aus Sachsen weiterverarbeitet werden.“
Die Nachfrage nach Stiel- und Traubeneiche ist bereits seit mehreren Jahren ungebrochen hoch. Für Eichenholz konnte ein Durchschnittspreis von 419 €/m³ erzielt werden. Aber auch die Lärche (212 €/m³) und die Fichte (188 €/m³) sowie die Kiefer (152 €/m³) und die Weymouthskiefer (135 €/m³) haben gute Erlöse für die Waldbesitzer gebracht.
27 m³ (etwa 2 % der Gesamtverkaufsmenge) konnten nicht zugeschlagen werden. Diese geringe Menge wird in den nächsten Tagen durch den Sachsenforst-Forstbezirk Dresden verkauft.
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Sachsenforst Geschäftsführer Prof. Hubert Braun (r.) und Submissionsleiter Hendrik Scholz (l.) bei der Begutachtung der Holzstämme für die 16. Säge- und Wertholzsubmission von Sachsenforst. Foto: Staatsbetrieb Sachsenforst Spitzenstamm der 16. Säge- und Wertholzsubmission von Sachsenforst wurde diese Schwarznuss. Foto: Staatsbetrieb Sachsenforst

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