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Erdbeben in Italien: Holz-Chalets geplant

Nach dem starken Erdbeben am 24. August 2016 in Mittelitalien diskutierte der italienische Premierminister Matteo Renzi den Wiederaufbauplan mit dem Architekten Renzo Piano (28. August). Im Mittelpunkt stand die große Herausforderung, den Überlebenden vor dem Winter sichere und warme Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. Die italienischen Zeitungen „Corriere della Sera“ Zeitung und „La Stampa“ berichten, dass kleine Holzhäuser errichtet werden sollen. Diese Holz „Mini-Chalets“ sollen innerhalb von drei Monaten gebaut werden. Die Chalets aus Holz haben ein oder zwei Schlafzimmer, eine Küche und ein Bad. Sie sollen 1.400 € pro Quadratmeter kosten. Eine kleine Hütte von 40 qm würde somit etwa 55.000 € kosten, berichtet Corriere della Sera.
Auf der online Seite von Corriere della Sera wird außerdem ein Video von einem 7-stöckigen Holzhaus (24 m hoch) gezeigt, gebaut in den Laboren des Forschungszentrums Ivalsa Cnr von San Michele all’Adige (Trento). Das Haus überstand die Simulation des Erdbebens in Kobe mit einer Stärke von 7,2 auf der Richterskala (1995).
DeSH

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