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Der Entwicklung der Waldpädagogik nachspüren

Der Entwicklung der Waldpädagogik nachspüren

Die Geschichte der Waldpädagogik wurde bisher noch nicht geschrieben; es gibt Bemühungen seitens des Arbeitskreises „Forstliche Umweltbildung“ des Bundes Deutscher Forstleute (BDF), hier für den deutschen Sprachraum Abhilfe zu schaffen.

Übrigens: Für das Bundesland Brandenburg wurde das schon versucht. Klaus Radestock, Leiter des Arbeitskreises Forstliche Umweltbildung beim BDF: Wollen wir dies tun und nach der Entwicklung nicht nur des Begriffs, sondern des Wesens waldbezogener Umweltbildung fahnden, so erhebt sich die zunächst die Frage, was darunter verstanden werden soll. Dazu gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen – weitgehend klar ist jedoch der Sinn und Zweck dieser Aufgabe: (Nicht nur) in unserem Bundesland gilt heute der „nachhaltig handelnde Mensch“ als das Ziel waldpädagogischer Arbeit; am Beispiel Wald(bewirtschaftung) soll Waldpädagogik den Einzelnen befähigen, auf der Grundlage langfristigen sowie ganzheitlichen Denkens Verantwortung für sich selbst, gegenüber anderen Menschen und den kommenden Generationen sowie gegenüber „Mutter Erde“ zu übernehmen. Der Entwicklung der Waldpädagogik nachspürend müssen wir demzufolge nach den Quellen waldbezogener Nachhaltigkeits-Lehre fahnden.

Wer in dieser Sache mittun möchte, melde sich bitte unter info@waldpaedagogik.org

BDF Arbeitskreises Forstliche Umweltbildung

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