Holzindustrie, -verbände

Endspurt zum digitalen der Sägewerkskongress

von Marc Kubatta-Große

Die Corona-Pandemie wird zum Innovationstreiber. Das zeigt sich in der Forst- und Holzbranche deutlich am Sägewerkskongress, der coronabedingt zum ersten Mal online stattfindet. Der erste Teil fand bereits statt, der zweite Teil folgt am 1. und 2. Dezember.

Der digitale Kongress der Säge- und Holzindustrie startete am 24. November. Neben einem Grußwort der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, analysierte der Direktor des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, die wirtschaftliche Lage und Entwicklung. Am 1. und 2. Dezember folgt der Endspurt des Kongresses mit Vorträgen und Diskussionen zu Herausforderungen und Chancen Der Säge- und Holzindustrie.

Wirtschaft und Technik

Der digitale Sägewerkskongress findet in zwei Blöcken statt. Er startete am 24. November, die Vorträge setzten sich mit den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Forst- und Holzwirtschaft auseinander. Die Entwicklungen der deutschen und internationalen Märkte der letzten Monate haben die Säge- und Holzindustrie unterschiedlich beeinflusst. Aufgrund der herausfordernden Situation gab es einen speziellen Fokus auf Laubholz.

Am 25. November folgte ein Themenschwerpunkt rund um Zukunftstechnologien in der Rund- und Schnittholzvermessung und Anlagentechnik. Dazu gehörte auch die Zukunftswerkstatt, in der Start-ups ihre innovativen Ideen präsentierten.

Kommunikation und Ausbildung

Am 1. Dezember beginnt der zweite Block und beleuchtet die Kommunikation von Forst und Holz im Kontext einer zunehmenden Digitalisierung. Der Kongress endet am 2. Dezember mit der digitalen Karriereplattform, auf der sich Studierende und Unternehmen austauschen können.

Anmeldung und Teilnahme

Anmeldemöglichkeiten und das komplette Programm finden sich unter: www.saegewerkskongress.de. Alle Vorträge und Diskussion werden per Zoom übertragen und können problemlos vom Schreibtisch aus verfolgt werden.

Fazit und Ausblick

Bislang lässt sich resümieren, dass die Verlegung des Kongresses ins Internet der Qualität keinen Abbruch getan hat. Sicher – man kann sich nicht abends zum Bier treffen, das ist schade. Aber weder die Zahl der Teilnehmer ist gesunken, eher das Gegenteil ist der Fall, noch die Qualität der Vorträge, noch die Intensität der Diskussionen. Insofern dürfte, wenn – irgendwann nach Corona – der Kongress wieder als Präsenzveranstaltung stattfindet, der Onlinekanal mit großer Wahrscheinlichkeit erhalten bleiben.

DeSH/Red.