ABO
Empfang der Waldbesitzerverbände zur Eröffnung der Grünen Woche

Empfang der Waldbesitzerverbände zur Eröffnung der Grünen Woche

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) lud am 19. Januar zu ihrem traditionellen Waldbesitzerempfang anlässlich der Eröffnung der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Der Einladung sind auch in diesem Jahr rund 1.500 internationale Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Verbänden gefolgt. An der Spitze der Gäste konnte der Präsident der AGDW, Philipp Frhr. zu Guttenberg, den Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, Hermann Otto Solms, und die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, sowie zahlreiche Ministerpräsidenten und Landesminister begrüßen.
„Seit genau 299 Jahren leben wir Waldbesitzer Nachhaltigkeit. Sie können sich täglich davon überzeugen. Warum? Weil Nachhaltigkeit letztlich auf einem familien- und eigentumsorientierten Generationenvertrag fusst.“ eröffnete zu Guttenberg die sehr gut besuchte Veranstaltung. Er wies darauf hin, dass das „Internationale Jahr der Wälder 2011“ erst der Anfang gewesen sei, und nun „das Jahrhundert der Wälder“ beginne. „Wald und Holz ist Zukunft, wir Waldbesitzer gestalten Sie. Waldbewirtschaftung ist gelebter Generationenvertrag! In diesem Sinne lassen Sie uns heute Abend ordentlich feiern in Vorfreude auf das Jahrhundert der Wälder!“ Guttenberg begrüßte in seiner Rede auch den neuen Geschäftsführer der AGDW, Michael Rolland, der ab März 2012 das Team in Berlin verstärken soll.
In diesem Jahr richtete der Waldbesitzerverband Brandenburg mit Unterstützung zahlreicher Sponsoren und des brandenburgischen Ministeriums  für Infrastruktur und Landwirtschaft den Empfang in der sogenannten „Brandenburg-Halle“ der Internationalen Grünen Woche aus.  
Brandenburgs Forstminister Jörg Vogelsänger betonte in seinem Grußwort: „Gemeinsam mit dem Waldbesitzerverband haben wir 2011, im Internationalen Jahr der Wälder, unser neues Waldprogramm erarbeitet. Wir wollen den Wald auch für spätere Generationen in seiner ganzen Vielfalt und Schönheit erlebbar machen, unsere Wälder auf den Klimawandel vorbereiten und den wirtschaftlichen Nutzen für die 100.000 Waldbesitzer im Land erhalten.“ So müssen Jäger und Waldbesitzer waldverträgliche Wilddichten erreichen. Ab 2015, so Vogelsänger, soll im landeseigenen Wald der Mischwald ohne Zäune heranwachsen können.
Der Landesbetrieb Forst Brandenburg hat mit Jahresbeginn nach langer Vorbereitung seine neue Struktur eingenommen. Die Förster des Landeswalds sind nun von dem Teil, der für die Forstaufsicht und die Beratung der Waldbesitzer verantwortlich ist, getrennt. „Die Waldbesitzer haben lange um diese für sie bessere Lösung gerungen. Ich bin froh, dass wir sie nun endlich umsetzen konnten“, unterstrich der Minister.
 
AGDW/MIL

Auch interessant

von