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Empfang der AGDW anlässlich der INC 2 in Bonn

Empfang der AGDW anlässlich der INC 2 in Bonn

Vom 3. bis 7. September fand die Sitzung des Intergovernmental Negotiating Committee (INC 2) für eine europäische Waldkonvention in Bonn statt. Die Federführung hatte das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Mit Ausrichtung der Konferenz in der früheren Bundeshauptstadt unterstützte die Bundesregierung die Bewerbung um die Ansiedlung des Sekretariates für eine europäische Waldkonvention in Bonn.
„Die aktive Mitwirkung Rußlands an einer Waldkonvention für Europa ist ein wichtiger Meilenstein einer gemeinsamen Klima und Forstpolitik“, erklärte der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) Philipp zu Guttenberg beim AGDW-Empfang anläßlich der am 7. September zu Ende gehenden zweiten internationalen Verhandlungsrunde für eine europäische Waldkonvention in Bonn. „Wir sind als Stimme von 16 Millionen Waldeigentümern in Europa nicht nur Interessenvertreter, sondern wollen auch bei künftigen Beratungen privilegierte Partner sein!“ betonte zu Guttenberg, der auch Vizepräsident des Europäischen Waldbesitzerverbandes (CEPF) ist. Dieser Empfang, so zu Guttenberg, würde auch zur Unterstützung der Bewerbung der Stadt Bonn als Sitz des zukünftigen Sekretariats der künftigen Waldkonvention ausgerichtet. Die Bundesstadt Bonn, als UN-Standort mitten in Europa gelegen, sei hervorragend geeignet für diese Aufgabe. „Im weltweiten Vergleich sind wir in Europa in forstlicher Sicht spitze und können weltweit als Beispiel für nachhaltige Forstwirtschaft dienen“, betonte Guttenberg abschließend.
An dem AGDW-Empfang nahmen rund 120 Delegierte aus 40 Ländern, sowie die Präsidenten und Vertreter von Waldbesitzer- und assoziierten Verbänden teil. Sie hatten hierbei die Möglichkeit, Erfahrungen und Entwicklungen zu diskutieren, Ideen auszutauschen, sowie Themen vom integrierten Naturschutz über nachhaltige Waldbewirtschaftung bis hin zum Wald als Zukunftsmodell zu erörtern.
AGDW

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