Forstpolitik

Elverfeldt als Bundesvorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst wiedergewählt

Bearbeitet von Rainer Soppa

Max v. Elverfeldt wurde im Rahmen der Vorstandswahlen der Familienbetriebe Land und Forst (FabLF) am 25. Mai einstimmig in seinem Amt als Bundesvorsitzender bestätigt.

Philipp Victor Russell und Alexander Stärker wurden ebenfalls neu gewählt und ergänzen künftig den bestehenden Vorstand um die zwei stellvertretenden Vorsitzenden Karl-Eugen Graf Neipperg und Hubertus Paetow sowie die Vorstandsmitglieder Günther Graf v. der Schulenburg, Matthias Graf Westphalen und Dr. Wolf-Rüdiger Schulte-Ostermann.

„Ich freue mich sehr über dieses Wahlergebnis und bedanke mich herzlich bei all unseren Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und die große Unterstützung“, erklärt der wiedergewählte Vorsitzende und macht gleichzeitig deutlich, wofür er sich die kommenden drei Jahre seiner neuen Amtszeit einsetzen möchte: „Wir werden auch weiterhin klar auf Kommunikation auf allen Ebenen setzen. Das beinhaltet einen intensiven Austausch mit der Politik, aber auch mit anderen Verbänden und der Öffentlichkeit, um für das Potenzial einer nachhaltigen Bewirtschaftung unserer Flächen zu werben, Argumente gegen Nutzungsverbote ins Feld zu führen und eine Honorierung der Ökosystemleistungen einzufordern. Dabei stehen die Kernthemen unseres Verbandes – Eigentum und die ökologisch soziale Marktwirtschaft – klar im Fokus. Dafür mache ich mich stark.“

Schwerpunkte

Ein besonderes Anliegen ist von Elverfeldt, dass Politik und Gesellschaft den Vertretern des ländlichen Raums sowie deren Arbeit vertrauen und keine Feindbilder aufgebaut werden: „Natur- und Umweltschutz funktionieren nur gemeinsam und im Dialog mit der Land- und Forstwirtschaft. Die Zukunftskommission Landwirtschaft hat eindrucksvoll gezeigt, dass es möglich ist, bestehende Gräben zu überwinden und gemeinsam zielorientiert nach Lösungen zu suchen. Daran möchte ich in den nächsten Jahren anknüpfen.“

Die Familienbetriebe Land und Forst sind ein freiwilliger Zusammenschluss von Eigentümern, die mit ihren Betrieben für gut 50.000 Unternehmer, Mitarbeiter und Familienmitglieder stehen.

Quelle: FABLF